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Inklusion

Auszeichnung als „Schule mit Profil Inklusion“

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz: „Inklusion geht uns alle an, denn wir alle profitieren. Die Profilschulen Inklusion sind herausragende Botschafter, die zeigen, wie Inklusion gelingen kann – in Regelschulen wie in Förderzentren. Hier lernen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf mehr als nur den Unterrichtsstoff. Die Profilschulen verwirklichen eine Idee, nach der alle Schülerinnen und Schüler ganz selbstverständlich nebeneinander am Schulleben teilnehmen. Die Werte, die sie dabei erfahren, prägen die Schülerinnen und Schüler ein Leben lang.“

Urkundenüberreichung

Die Zahl der Schulen, an denen die Inklusion fest in der Schulgemeinschaft verankert ist, wächst stetig an und liegt mittlerweile bei über 450. Darunter ist seit dem Jahr 2022 auch die Wilhelm-Leibl-Realschule und weitere 21 neue Profilschulen, denen Kultusstaatssekretärin Anna Stolz am 11.10.22 in München die begehrte Urkunde überreichte. 

Zur Pressemeldung des KultusministeriumsPressebericht (Oberbayerisches Volksblatt OVB) vom 26.10.22

Offizielle Urkunde

Am 11.10.2022 wurde der Wilhelm-Leibl-Realschule diese Urkunde überreicht.

Broschüre

Inklusion an Schulen in Bayern: Informationen für Beratungslehrkräfte und Schulpsychologen

Alternative: Barrierefreies PDF

Voraussetzung: Schulart-Eignung

Schülerinnen und Schüler mit Realschuleignung und sonderpädagogischem Förderbedarf werden gezielt im Unterricht der Realschule unterstützt.

Beratung & Unterstützung 

Die Schule unterstützt die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler bei der Beantragung möglicher Maßnahmen. Dabei können u. a. auch Beratungslehrkräfte und insbesondere die zuständigen Schulpsychologinnen bzw. Schulpsychologen beratend einbezogen werden.

MSD

Mobiler Sonderpädagogischer Dienst

Der Mobile Sonderpädagogische Dienst berät die Realschule hinsichtlich der Möglichkeiten von Maßnahmen der individuellen Unterstützung sowie des Nachteilsausgleichs oder Notenschutzes nach Art. 52 Abs.5 BayEUG für die betroffenen Schülerinnen und Schüler und schlägt pädagogische Fördermaßnahmen vor, die im Rahmen von Budgetzuschlägen von der Schule durchgeführt werden können. Auch die Abschlussprüfung kann hinsichtlich ihrer Organisation und Struktur angepasst werden. 

Spezielle Konzepte

Zudem entwickeln speziell mit dem Profil Inklusion ausgezeichnete Schulen Bildungs- und Erziehungskonzepte, bei denen Unterricht und Schulleben so gestaltet werden, dass sie auf die Vielfalt aller Schüler hin ausgerichtet sind – ob mit oder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Dies geschieht beispielsweise durch gemeinsame Unterrichtseinheiten und Projekte mit Partnerklassen der Förderschule.

Durch Selbsterfahrung Inklusion fördern: Rollstuhlprojekt für die 7. Klassen

Im Rahmen der Projektwoche „Alltags- und Sozialkompetenzen fördern und stärken“ für die 7. Klassen konnten unsere Schülerinnen und Schüler in einem Rollstuhlparcours sich selbst ausprobieren und eine andere Perspektive einnehmen. An zwei Tagen konnten alle Schülerinnen und Schüler der fünf 7. Klassen in verschiedenen Workshops den Umgang mit dem Rollstuhl als Benutzer und als Begleitperson erfahren. Ziel dabei war es, die Sozialkompetenz der Jugendlichen zu wecken, zu fördern und durch Selbsterfahrung nachhaltige Eindrücke im Sinne der Inklusion zu hinterlassen. Hierzu baute die Referentin Frau Beate Schaffelhuber unter anderem einen Parcours mit verschiedenen Elementen wie Rampen, verschiedene Untergründe, weitere Elemente des Alltags wie Kleiderstangen etc. auf und machte durch Spiele in der Turnhalle den Rollstuhl auch als Sportgerät erlebbar. Durch diese Selbsterfahrung nahmen die Schülerinnen und Schüler automatisch eine andere Perspektive ein und entwickelten Verständnis. Zur Abrundung des diesjährigen Rollstuhlprojekts wurden in einer Gesprächsrunde viele Situationen aus dem Alltag, eigene Erlebnisse, Möglichkeiten und Grenzen im Leben mit einer Behinderung aufgegriffen und diskutiert. Am Ende des Projekts zeigten sich die Jugendlichen im Sinne der Inklusion deutlich sensibilisiert und nahmen unsere nähere Umgebung mit ganz anderen Augen wahr.