Einen (nicht unerheblichen) Teil der uns zur Verfügung stehenden “Lehrer-Wochenstunden” verwenden wir das ganze Schuljahr fortlaufend zur „Differenzierung“.

Wie funktioniert das?

Zeitgleich stehen für eine Klasse oder Gruppe zwei Lehrkräfte zur Verfügung. Die Gruppen können räumlich geteilt werden oder zwei Lehrkräfte sind zeitgleich im Raum. Bei Bedarf können diese Stunden auch für Vertretungsfälle (z.B. Erkrankung einer Lehrkraft) verwendet werden. Dann unterrichtet „nur“ eine der beiden Lehrkräfte die Gruppe und die andere Lehrkraft springt als Vertretung in einer anderen Klasse ein. Deshalb bezeichnet man diese Stunden auch als „Integrierte Lehrer-Reserve“.

Für Schülerinnen und Schüler mit nachgewiesenem sonderpädagogischen Förderbedarf (z.B. Seh- oder Hörbehinderungen, motorische Einschränkungen usw.) stehen nach entsprechender Abklärung (fachärztliche Stellungnahme + Genehmigung durch Ministerialbeauftragten + Empfehlung durch den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst MSD) gesonderte Lehrerwochenstunden zur Verfügung.

Wie funktioniert das?

In einzelnen Unterrichtsstunden können sich Lehrkräfte gezielt um jene Schülerinnen und Schüler kümmern und sie im Unterricht oder auch außerhalb (Vor- und Nachbereitung) unterstützen. Diese Stunden richten sich gezielt an einzelne Schülerinnen und Schüler.

Zielgruppe

Speziell für unsere Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen richten wir Ergänzungsunterricht ein.

Inhalte

  • Die Inhalte des Ergänzungsunterrichtes orientieren sich z.B. an den im Probeunterricht feststellbaren Lücken.
  • Mit Einverständnis der Eltern können unsere Lehrkräfte auch Kontakt zu den Lehrkräften der Grundschule herstellen. Ebenso können die von den Grundschulen erstellten Zusammenstellungen zu den „Lerndefiziten“ Aufschluss darüber geben, wo Ihr Kind besondere Förderung benötigt.
  • Die Lehrkraft Ihres Kindes steht im Austausch mit der Lehrkraft, die den Ergänzungs- bzw. Förderkurs hält.
  • Bestehende Leistungsdefizite, aktuelle Fach-Probleme und natürlich auch die fachlichen Fragen Ihres Kindes können so identifiziert und bearbeitet werden.
  • Neben Übungsaufgaben der Lehrkraft im Förder-/Ergänzungskurs können auch Arbeitsblätter und Übungsaufgaben aus dem Regelunterricht Ihres Kindes besprochen und geübt werden.

Grundsätzliches zum Ablauf

  • Die Unterrichte finden grundsätzlich freiwillig statt.
  • Auch mit Blick auf die Hygieneregeln begrenzen wir die Größer der Kurse derzeit auf 15 teilnehmende Schülerinnen und Schüler.
  • Nach Abstimmung mit den Eltern gilt eine Anmeldung zu den Kursen aber bis auf Weiteres als verbindlich. Insofern besteht dann Anwesenheitspflicht.
  • Kurzfristige Beurlaubungen können dann nicht genehmigt werden. Es gelten die allgemeinen Bedingungen zur Befreiung vom Unterricht (Antrag auf Beurlaubung, Krankmeldung)

In den Jahrgangsstufen 6-10 sind in den Haupt- bzw. Profil-Fächern der späteren Abschlussprüfung Förderunterrichtsstunden eingeplant.

Zielgruppe

In der ersten Phase des Schuljahres sprechen wir gezielt jene Schülerinnen und Schüler an, die am Ende des Schuljahres nachweislich Lücken hatten. Das sind vorrangig jene Schülerinnen und Schüler mit einer „schlechten“ Note 4 oder einer Note 5 bzw. 6. Auf Empfehlung der Fachlehrkraft können im weiteren Schuljahr auch andere Schülerinnen und Schüler in diese Förderunterrichte aufgenommen werden. Insbesondere nach den ersten Leistungsnachweisen sprechen wir auch weitere Schülerinnen und Schüler an, denen wir dann Förderung empfehlen.
Inhalte

Aufgegriffen werden dabei die Defizite, welche von den abgebenden Lehrkräften am Ende des vergangenen Schuljahres für jede Klasse auf Dokumentationsblättern festgehalten wurden.
Die Lehrkraft Ihres Kindes steht im Austausch mit der Lehrkraft, die den Ergänzungs- bzw. Förderkurs hält. Bestehende Leistungsdefizite, aktuelle Fach-Probleme und natürlich auch die fachlichen Fragen Ihres Kindes können so identifiziert und bearbeitet werden.
Neben Übungsaufgaben der Lehrkraft im Förder-/Ergänzungskurs können auch Arbeitsblätter und Übungsaufgaben aus dem Regelunterricht Ihres Kindes besprochen und geübt werden.

Grundsätzliches zum Ablauf

  • Die Unterrichte finden grundsätzlich freiwillig statt.
  • Auch mit Blick auf die Hygieneregeln begrenzen wir die Größer der Kurse derzeit auf 15 teilnehmende Schülerinnen und Schüler.
  • Nach Abstimmung mit den Eltern gilt eine Anmeldung zu den Kursen aber bis auf Weiteres als verbindlich. Insofern besteht dann Anwesenheitspflicht.
  • Kurzfristige Beurlaubungen können dann nicht genehmigt werden. Es gelten die allgemeinen Bedingungen zur Befreiung vom Unterricht (Antrag auf Beurlaubung, Krankmeldung)

Wir investieren in die individuellen und bedarfsorientierten Förderangebote für unsere Schülerinnen und Schüler an der Wilhelm-Leibl-Realschule eine Reihe von Unterrichtsstunden, die im Rahmen unseres Budgets zur Verfügung stehen. Wir möchten damit bestmögliche Unterstützung dabei geben, bestehende Leistungsdefizite auszugleichen und Ihre Kinder dadurch (wieder) auf Erfolgskurs bringen.

Mit Hilfe unserer so genannten “integrierten Lehrerreserve” können wir einzelne Unterrichtsstunden differenzieren (2 Lehrkräfte zeitgleich planen) und bei Bedarf eine Lehrkraft dieses „Teams“ zur Vertretung in einer anderen Klasse einplanen, wenn das notwendig ist.

Wir planen in mehreren Fächern regelmäßig Förder- und Ergänzungskurse ein. Die Anzahl der Stunden pro Fach und Jahrgangsstufe kann aufgrund von Bedarf/Nachfrage und vor dem Hintergrund unserer Lehrerwochenstunden im Laufe des Schuljahres schwanken.

So gehen wir vor

Wir möchten, dass die Schülerinnen und Schüler ein möglichst passendes Förderangebot besuchen. Deshalb gehen wir wie folgt vor:

  1. Schritt: Gespräch Klassenleitung – Eltern
    Die Klassenleitung und / oder die Lehrkraft des Faches Ihres Kindes nehmen Kontakt zu Ihnen auf und beraten Sie, ob wir die Teilnahme an einem Förderangebot empfehlen.
    In den ersten Wochen des Schuljahres sprechen wir gezielt jene Eltern an, deren Kinder aus unserer Sicht sofort nach Schulstart eine Förderung bräuchten.
  2. Schritt: Feste Einplanung durch die Schule
    Nach verbindlicher Absprache zwischen Schule und Eltern werden die Kinder verbindlich für die Teilnahme in den Kursen eingeplant.
    Uhrzeit, Raum und Lehrkraft des Förderkurs teilt Ihnen die Schule mit.
    Die Teilnahme ist damit bis auf Weiteres verpflichtend.
    Wie im regulären Vormittag-Schulbetrieb müssen Schülerinnen und Schüler im Sekretariat krank gemeldet werden.
    Mit Blick auf eine Beurlaubung muss dies rechtzeitig beantragt werden. Das gilt insbesondere für planbare Arztbesuche. Kurzfristige Beurlaubungen werden in der Regel nicht genehmigt.
  3. Wann endet die Teilnahme/-verpflichtung?
    Im Laufe des Schuljahres können dann – je nach Bedarf und aktuellem Leistungsstand – Schülerinnen und Schüler dazukommen.
    Nach Rücksprache zwischen Eltern und Fachlehrkraft kann die Teilnahme am Förderangebot wieder beendet werden.

Koordination &
Beratung

Alexandra Endres, BeRin
Telefon: 08061 93619-0