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Unterrichtsfächer

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an deiner Wilhelm-Leibl-Realschule. In Bad Aibling.

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Der Deutschunterricht macht Sprache erfahrbar als ein grundlegendes Mittel zur Erschließung der Welt. Über Sprache entwickeln wir Identität und gestalten unsere sozialen Beziehungen. Das Beherrschen von Sprache in Wort und Schrift ermöglicht Selbstbestimmung, Toleranz und Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Geschehen der Zeit. Die Befähigung zur bewussten und wirkungsvollen sprachlichen Kommunikation ist eines der Hauptziele schulischer Bildung.

Deutsch als Leitfach liefert einen wesentlichen Beitrag zu den Bildungszielen der Realschule. Im Mittelpunkt des Faches steht die Sprache – das zentrale Mittel der Verständigung zwischen den Menschen. Sie ist sowohl Medium als auch Unterrichtsgegenstand und Unterrichtsprinzip.

Das Fach Deutsch ist integrativ angelegt, d. h. seine Kompetenz- bzw. Lernbereiche sind eng miteinander verzahnt, um einerseits adäquat an die bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen und andererseits diese im Hinblick auf die Bewältigung eines breiteren Spektrums an Anforderungen konstruktiv auszubauen. Sinnvolles Üben (z. B. mittels geeigneter Lernaufgaben) und die Ausbildung von Routinen, insbesondere beim Verfassen und Überarbeiten eigener Texte, haben hierbei eine zentrale Bedeutung.

Die Schülerinnen und Schüler bauen die in der Grundschule erworbenen sprachlichen Kompetenzen weiter aus, differenzieren und vertiefen sie. Sie lernen, sich mündlich und schriftlich sach-, situations- und adressatengerecht mitzuteilen und zu erfassen, was andere gesprochen und geschrieben haben. Darüber hinaus leitet der Deutschunterricht an der Realschule die Schüler zu Kritikfähigkeit und Selbstreflexion an, fördert ihre Fantasie und Kreativität und leistet insgesamt einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von Leseinteresse und Lesefreude.

Die Beschäftigung mit unterschiedlichen Werken aus der Literatur soll ihnen dabei helfen, sich selbst und ihre Umwelt besser zu verstehen. Indem sie sich mit vielfältigen Texten auseinandersetzen, erhalten die Schülerinnen und Schüler Impulse für eigenes Schreiben und für die Entwicklung eigener Lesevorlieben. Der Literaturunterricht weitet den Horizont, vermittelt ästhetische Bildung und fördert kulturelles und interkulturelles Lernen. Ihre vielfältigen Leseerfahrungen tragen wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler bei, Selbstbewusstsein und Sozialkompetenz werden gestärkt.

Im Deutschunterricht an der Realschule werden den Schülern zentrale Techniken des Kompetenzerwerbs und der Wissensverarbeitung vermittelt: das Verstehen und Verfassen von Texten, der angemessene Umgang mit unterschiedlichen Medien sowie der gezielte Einsatz entsprechender Methoden. Am Ende der Realschulzeit verfügen die Schülerinnen und Schüler über ein Repertoire an sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen, die eine literarische Grundbildung einschließen. Das Fach Deutsch an der Realschule vermittelt fächerübergreifend grundlegende sprachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten. Es liefert somit die unabdingbaren Voraussetzungen für den gelingenden Einstieg in den Beruf und den Wechsel in andere schulische Bildungsgänge sowie für ein erfolgreiches, werte- und gemeinwohlbezogenes Handeln.

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Zentrale Aufgabe des Mathematikunterrichts an der Realschule ist es, im Rahmen der Förderung des Aufbaus mathematischer Kompetenzen den Schülerinnen und Schülern neben konkreten mathematischen Kenntnissen und Arbeitsweisen auch allgemeinere Einsichten in die Denkweise der Mathematik zu gewährleisten. Damit werden sie zunehmend vom anschaulich-konkreten zum abstrahierenden Denken befähigt.

An der Realschule erfolgt ab der Jahrgangsstufe 7 eine Differenzierung des Mathematikunterrichts. In den Wahlpflichtfächergruppen I bzw. II/III unterscheidet sich der Unterricht teilweise durch die Lerninhalte und nahezu durchgängig in der Tiefe der behandelten Inhalte sowie in der Höhe des Anspruchsniveaus. In der Wahlpflichtfächergruppe I gehört Mathematik zu den Profilfächern und wird mit einem höheren Stundenkontingent vertieft unterrichtet.

aus: Quelle Lehrplan / ISB

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Die englische Sprache ist die bedeutendste Weltsprache der Gegenwart. Sie wird von über einer Milliarde Menschen als Erst- und Zweitsprache gesprochen und ist in über 80 Ländern der Welt Amtssprache bzw. hat dort offiziellen Status. Darüber hinaus kommt dem Englischen eine tragende Rolle als international wichtigste Verkehrssprache (lingua franca) zu. In vielen Bereichen des Zusammenlebens, in Politik, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft und Kunst, im Tourismus und im Sport ist die englische Sprache inzwischen ein selbstverständliches Mittel der Kommunikation. Das Englische nimmt jedoch nicht nur auf internationaler Ebene eine prominente Rolle ein. Englische Begrifflichkeiten prägen zunehmend auch den Alltag der Jugendlichen, zumal Englisch ebenso in Bereichen wie der Unterhaltungsindustrie und den digitalen Medien Verkehrssprache ist. Fundierte englische Sprachkenntnisse sind demnach für Realschulabsolventinnen und -absolventen sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht unabdingbar und eröffnen ihnen den Zugang zu weiteren Bildungsangeboten.

Der Englischunterricht der Realschule legt besonderen Wert auf die Ausbildung zu offenen, interkulturell kommunikationsfähigen jungen Menschen, die sich fundierte, praxistaugliche und ausbaufähige Kenntnisse in der englischen Sprache angeeignet haben und diese ohne Scheu anwenden. Er bringt den Schülerinnen und Schülern die mit der englischen Sprache verbundenen Menschen und Kulturen nahe und macht ihnen dadurch die kulturelle Vielfalt der englischsprachigen Welt bewusst. Der Fokus liegt dabei zunächst auf Großbritannien und den USA; mit Irland, Kanada, Indien, Australien und zwei weiteren Ländern des Commonwealth of Nations lernen die Schülerinnen und Schüler jedoch auch weitere Kulturräume und Sprachvarietäten der englischsprachigen Welt kennen. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Kulturräumen in politischer, historischer, kultureller, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und naturwissenschaftlicher Hinsicht erschließen sich den Schülerinnen und Schülern nicht nur vielfältige Weltsichten, es eröffnet sich ihnen auch ein neuer Blick auf die eigene Welt. Internationale Kontakte, Projekte und Schulpartnerschaften sowie Studienfahrten bieten den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten, ihr sprachliches Können unter Beweis zu stellen, eigene Erfahrungen im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen zu sammeln und eigene Ansichten zu reflektieren. Dies führt zu einer differenzierten Weltsicht, die für das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft von fundamentaler Bedeutung ist. Es fördert sowohl sprachliche als auch soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, macht sie in einer zunehmend globalisierten Welt interkulturell handlungsfähig und trägt maßgeblich zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

 

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Weltweit sprechen über 200 Millionen Menschen Französisch als Mutter- oder Zweitsprache. In fast 50 Ländern ist Französisch offizielle Sprache, zudem Arbeitssprache in vielen internationalen Organisationen, z. B. UNO, EU, Europarat. Darüber hinaus ist sie anerkannte Sprache der Diplomatie. Innerhalb der europäischen Sprachgemeinschaft nimmt die französische Sprache ebenfalls eine herausragende Stellung ein. Französisch zählt daher zu den weltweit verbreitetsten Sprachen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben nach vier Jahren Wahlpflichtunterricht an der Realschule gute Grundkenntnisse und fundierte kommunikative Kompetenzen im Französischen, die ihre Bereitschaft zur Verständigung über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg fördern, ihre internationale sprachliche und interkulturelle Handlungsfähigkeit erweitern und so auch ihre beruflichen Perspektiven über den deutschen Sprachraum hinaus verbessern.
Der thematische Schwerpunkt des Französischunterrichts an der Realschule liegt auf Frankreich, Deutschlands wichtigstem Partner in Europa, zu dem enge politische, kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen bestehen. Wechselseitiger Austausch findet auf allen Ebenen statt: in schulischen, universitären und kommunalen Partnerschaften genauso wie in vielen weiteren Bereichen wie Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Das deutsch-französische Verhältnis hat einen zentralen Stellenwert für das heutige Europa. Angesichts dieser engen Verbindung ist die Kenntnis der französischen Sprache von großem Wert, zumal das Erlernen der jeweils anderen Sprache für das gegenseitige Verständnis eine zentrale Rolle spielt. Im Französischunterricht an der Realschule sowie im Rahmen von Studienfahrten und Austauschprogrammen werden sich die Schülerinnen und Schüler dieser Bedeutung des Sprachenlernens bewusst. Sie erkennen außerdem, dass das Erlernen einer weiteren Fremdsprache wertvolle Handlungsmöglichkeiten im europäischen Kontext eröffnet.
Neben der Beschäftigung mit Aspekten aus dem französischen Alltags-, Schul- und Arbeitsleben sowie mit aktuellen gesellschaftsrelevanten Themen Frankreichs (z. B. Musik, Film, Medien, Sport, Umweltschutz, Wirtschaft, Naturwissenschaft und Politik) erhalten die Lernenden auch einen Einblick in weitere Kulturräume der frankophonen Welt (z. B. die Provinz Québec, Belgien, einige Länder Afrikas) und gelangen so zu einer differenzierteren Weltsicht. Sie treten anderen Kulturen, Lebensweisen und Einstellungen aufgeschlossen gegenüber, reflektieren eigene Denkweisen kritisch und entwickeln so ihre Persönlichkeit sowie ihr Urteilsvermögen weiter.
Die an der Realschule produktiv zu erlernende sprachliche Ausgangsnorm ist das français standard. Um den Schülerinnen und Schülern den Zugang zum französischsprachigen Kultur- und Sprachraum zu ermöglichen, wird das Französische von Beginn an in alltagsnahen Kontexten angewendet.
In Ergänzung zum Lehrwerk begegnen die Schülerinnen und Schüler in altersgemäßer Progression und Themenauswahl didaktisierten sowie authentischen Dokumenten, die die Lebenswirklichkeit in Frankreich und anderen französischsprachigen Ländern veranschaulichen. Praxis- und  anwendungsbezogene Situationen, motivierende Sprech- und Schreibanlässe sowie handlungsorientierte und schülerzentrierte Methoden sollen die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Äußerungen ermutigen, ihre Kreativität und Spontaneität wecken und ihre Freude an der Kommunikation fördern. Durch Schulpartnerschaften oder E-Mail-Projekte mit einem frankophonen Land bzw. andere schulische und außerschulische Kontakte mit Muttersprachlern verbessern sie ihre sprachlichen, sozialen und interkulturellen Kompetenzen, gewinnen Selbstsicherheit im Umgang mit der Fremdsprache und erfahren Freude am Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen.
Nach vier Jahren Wahlpflichtunterricht im Fach Französisch erreichen die Schülerinnen und Schüler die Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, welche ihnen das Sprachdiplom DELF B1 (Diplôme d’études en langue française version scolaire et junior), das in die Abschlussprüfung Französisch integriert ist, attestiert. Mit Bestehen der DELF B1-Prüfung erhalten die Schülerinnen und Schüler ein offizielles, vom französischen Bildungsministerium vergebenes Diplom und damit eine lebenslang gültige, weltweit anerkannte Zertifizierung ihrer Französischkenntnisse.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

Betriebswirtschaftslehre & Rechnungswesen

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Als praxis- und berufsorientiertes Unterrichtsfach trägt das Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen zu einer breiten und fundierten ökonomischen Grundbildung bei. Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Unterricht ökonomische Handlungskompetenz, die sie befähigt, private, berufliche und gesellschaftliche Lebenssituationen selbstbestimmt und verantwortungsbewusst zu bewältigen sowie gegenseitige Abhängigkeiten zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu verstehen.

Der Unterricht knüpft an der Erfahrungs- und Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler an und fördert die Einsicht, dass ökonomische Entscheidungen durch schriftliche Aufzeichnungen und sachbezogene Rechentechniken sinnvoll vorbereitet und begründet werden können. Im Vordergrund stehen dabei Einblicke in betriebliche Abläufe und unternehmerisches Handeln. Der Unterricht vermittelt den Schülerinnen und Schülern die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten, um die üblicherweise in einem Unternehmen anfallenden Geschäftsvorfälle in den verschiedenen Unternehmensbereichen zu verstehen und die erforderlichen Buchungen und Berechnungen zur Geschäfts- und Betriebsbuchführung durchzuführen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten so die Möglichkeit, vielschichtige Erscheinungen in ökonomischen Handlungsfeldern zu strukturieren und wirtschaftliche Sachverhalte zu analysieren, indem sie diese z. B. rechnerisch erfassen, darstellen und auswerten. Sie erwerben betriebswirtschaftliche Kenntnisse und lernen, mit Fachbegriffen richtig umzugehen und ihr erworbenes Wissen anzuwenden. Dabei wird auf eine selbständige, gewissenhafte, transparente und sorgfältige Arbeits- und Darstellungsweise Wert gelegt.

Das Fach greift aktuelle betriebswirtschaftliche Problemstellungen und Ereignisse auf und vermittelt Erkenntnisse und Erfahrungen, die Grundlage für ein eigenverantwortliches Lernen sind. Das Fach verknüpft Theorie und Praxis unter Einbezug außerschulischer Lernorte und ermöglicht dadurch authentische Erfahrungen mit der Arbeits- und Wirtschaftswelt. Die konsequente Praxisorientierung erfordert die Berücksichtigung aktueller Entwicklungen und Neuerungen und die Anwendung praxisbezogener, insbesondere digitaler Unterrichtsmittel. Die Schülerinnen und Schüler können so unmittelbar Erfahrungen für ihre berufliche Orientierung sammeln.

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die Fähigkeit, wirtschaftlich eigenverantwortlich und zielgerichtet zu handeln und rechnerisch nachprüfbare Aussagen über das Wirtschaften überzeugend zu begründen oder zu widerlegen. Sie lernen, die hierzu erforderlichen Informationen einzuholen sowie sachgerecht zu ordnen und zu bewerten. Damit werden sie auf ein kritisches und nachhaltiges Verhalten als Hersteller und Verbraucher vorbereitet, das gekennzeichnet ist durch sachlich begründete Entscheidungen bei gleichzeitiger Orientierung an den Erfordernissen der Sozial- und Umweltverträglichkeit. Über die Verantwortung von Konsumenten und Produzenten für Natur und Umwelt hinaus erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass Unternehmen auf Dauer nur Bestand haben können, wenn wirtschaftliches Handeln auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.

Im Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, sich zunehmend selbständig Kompetenzen anzueignen, wirtschaftliche Probleme und Fragestellungen zu lösen und ihre Lebenssituationen gegenwärtig und zukünftig zu bewältigen. Damit leistet das Fach einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des mündigen Bürgers, der in der Lage ist, sachgerechte und rationale Entscheidungen zu fällen und verantwortungsvoll in der Demokratie mitzuwirken und zu handeln unter Berücksichtigung ökonomischer, rechtlicher, ökologischer, sozialer und ethischer Aspekte.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Ökonomisches Handeln ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Zusammenlebens. Der Unterricht im Fach Wirtschaft und Recht befähigt die Schülerinnen und Schüler, in ihrem persönlichen Lebensumfeld selbstbestimmt ökonomisch zu handeln, in der Gesellschaft wirtschaftliche Prozesse rechtskonform mitzugestalten und solidarisch Verantwortung für andere zu übernehmen.

Dazu erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, mit denen sie aus den Perspektiven Konsument, Arbeitnehmer, Unternehmer oder Staatsbürger Aufgaben kriterienorientiert analysieren, beurteilen und lösen können.

Das im Fach Wirtschaft und Recht erworbene Strukturwissen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ökonomisches Verhalten unterschiedlicher Akteure und wirtschaftliche Systemzusammenhänge zu analysieren, rechtliche Rahmenbedingungen zu verstehen und vor diesem Hintergrund Interessenskonflikte aus verschiedenen Perspektiven zu beurteilen. In aktuellen, handlungsorientierten Szenarien wenden sie geeignete Erklärungsmodelle an und werden sich der durch Märkte, Verträge und Normen gesetzten Handlungsanreize und Restriktionen bewusst. Indem sie Möglichkeiten und Grenzen ökonomischen Handelns in unserer Wirtschaftsordnung und der globalisierten Weltwirtschaft reflektieren, entwickeln sie nicht nur Perspektiven der eigenen Zukunftsgestaltung (z. B. durch die Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt und der sie prägenden Entwicklungen), sondern übernehmen auch Verantwortung für andere (z. B. durch nachhaltiges Wirtschaften).

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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In der Physik werden Naturphänomene sowie Aufbau und Eigenschaften der Materie modellhaft beschrieben. Ihre Forschungsinhalte reichen von den elementaren Bausteinen der Materie bis hin zum Aufbau des Universums. Physikalische Forschung ist durch das Wechselspiel von Theorie und Experiment gekennzeichnet.

Physikalische Erkenntnisse und Arbeitsmethoden sind von grundlegender Bedeutung, da sie – zusammen mit denen anderer Wissenschaften – unser Weltbild stetig weiterentwickeln. Als Grundlage technischer Entwicklungen in der Energieversorgung, Kommunikationstechnologie, Medizin und in vielen weiteren Fachgebieten prägen physikalische Errungenschaften die Berufs- und Arbeitswelt sowie das Leben jedes Einzelnen.

Kinder und Jugendliche zeigen ein hohes Interesse an Naturerscheinungen und deren Erklärungsmöglichkeiten. Neugier wecken auch technische Lösungen, deren Verständnis einer naturwissenschaftlichen Grundbildung bedarf. Im Physikunterricht eignen sich die Schülerinnen und Schülern deshalb zum einen grundlegende Kenntnisse zu Naturgesetzen und technischen Anwendungen an, andererseits das Verständnis für charakteristische Denk- und Arbeitsweisen der Naturwissenschaft Physik. Die Jugendlichen entwickeln in der Auseinandersetzung mit Fachinhalten Kompetenzen, beispielsweise Erkenntnisse mithilfe von naturwissenschaftlichen Methoden zu gewinnen, theoretische Modelle zu nutzen und kritisch zu reflektieren, fachliche Informationen zu recherchieren, aufzubereiten und zu präsentieren sowie Chancen und Risiken moderner Technologien zu bewerten.

Selbständiges Handeln im Bereich der Naturwissenschaften fördert die strukturierte Planung und Durchführung von Vorhaben, Kreativität, Durchhaltevermögen sowie Abstraktions- und Kritikfähigkeit. Sowohl das Experimentieren in Gruppen als auch die Durchführung von Unterrichtsprojekten schulen die Team- und Kommunikationsfähigkeit, ein positives Sozialverhalten und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung. Das Fach Physik leistet somit nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeinbildung, sondern auch zur Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt sowie zur Persönlichkeitsentwicklung.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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In einer zunehmend von Bildern dominierten Welt kommt dem Fach Kunst eine besondere Aufgabe zu. Bilder verstehen, mit Bildern kommunizieren und bildliche Darstellungsformen beherrschen ist elementarer Bestandteil von Bildung und ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Dies setzt eine differenzierte und geschulte Wahrnehmung und analysierende Interpretation voraus. Der Kunstunterricht will die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, Bildsprache zu verstehen und anzuwenden.

Der Begriff „Bild“ wird hier verwendet für zwei- und dreidimensionale Werke, von Bildern geprägte Informationen und Prozesse sowie Situationen visueller Erfahrung.

Zentrales Anliegen des Kunstunterrichts ist die handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Bildern. Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Vielfalt visueller Gestaltung in verschiedenen Epochen und Kulturen, im individuellen und kulturellen Kontext, in der Alltagsästhetik, der gestalteten Umwelt und der Bildenden Kunst. Auf der Basis fachspezifischer Kompetenzen werden Imaginationskraft, visuelle Neugierde und Fantasie gefördert, ästhetische Erfahrungen ermöglicht und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen.

Der Kunstunterricht vermittelt grundlegende Kompetenzen für die weiterführende schulische und berufliche Ausbildung, nicht nur im gestalterischen Bereich. Sie bilden die Grundlage für eine selbstbestimmte und verantwortungsvolle Lebensgestaltung.

Fachkompetenz drückt sich somit in einer umfassenden Bildkompetenz aus: Wahrnehmen und Beschreiben, Empfinden und Imaginieren, Entwerfen und Planen, Analysieren und Deuten, Herstellen und Gestalten, Aufführen, Ausstellen oder Präsentieren, Kommunizieren, Erklären und Bewerten sind eng miteinander verknüpft und werden über die Jahrgangsstufen hinweg zunehmend anspruchsvoll angewendet. Rezeptive, erlebnishafte und analytische Auseinandersetzung mit Bildern ergänzt den produktiv-gestalterischen Schwerpunkt des Fachs. Das Verstehen und Nachvollziehen kreativer Gestaltungstechniken und Verfahren, das bewusste Erleben performativer Kunst- und Spielformen und Inszenierungen sowie die Dokumentation eigener Arbeiten oder das Konzipieren gemeinschaftlicher Gestaltungs- oder Präsentationsvorhaben tragen zu einer umfassenden Bildkompetenz bei. Der produktiv-gestalterische Schwerpunkt des Fachs fördert Imaginationskraft und Fantasie, problemlösendes Denken und das Verarbeiten eigener Empfindungen und Gedanken. Aktiv und zunehmend systematisch setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Werken der Bildenden Kunst ebenso wie mit den visuellen Erscheinungsformen aus ihrer Alltagswelt und Werken der Angewandten Kunst auseinander. Sie verstehen dabei den Zusammenhang zwischen gesellschaftlich-kulturellen Entwicklungen und der Entstehung neuer Stilrichtungen und Strömungen.
Eigenes Tun ermöglicht grundsätzlich ein begreifendes, anschauliches Lernen. Der Erweiterung der Imaginationskraft kommt eine besondere Rolle zu, da diese eine Grundvoraussetzung für problemlösendes, kreatives Denken ist und somit erheblichen Anteil an der Planung und Ausführung gestalterischer Vorhaben und ästhetischer Prozesse hat. Das konsequente praktische Üben der erworbenen Kompetenzen wird als zentraler Bestandteil prozessorientierter Arbeit angesehen.

Die im Fach Kunst erworbenen Kompetenzen tragen zur ganzheitlichen Entwicklung der Persönlichkeit bei und stärken die Selbstkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Themenstellungen, die sich auf die Lebenswelt bzw. die eigene Person und Lebenssituation beziehen, sowie die Möglichkeit, Gefühle, Wünsche und Vorstellungen mit nicht-sprachlichen Mitteln auszudrücken, unterstützen den Prozess der Persönlichkeitsfindung in der Pubertät. Die Wahrnehmung der Ästhetik in ihrer natürlichen und gestalteten Umwelt, die Freude am eigenen bildnerischen Tun und die Bereitschaft, im Gestaltungsprozess Neues und Unerwartetes zuzulassen, sind in dieser Lebensphase für die Entwicklung der Heranwachsenden unabdingbar. Bilder, in denen eigene Gedanken und Empfindungen verarbeitet werden, werden als persönlicher, individueller Ausdruck verstanden. Zudem erfahren die Schülerinnen und Schüler Wertschätzung für ihre handwerkliche Fertigkeit und die Unverwechselbarkeit des eigenen Ausdrucks ihrer Persönlichkeit.

Handlungsorientierte Lernformen und das gemeinsame Planen und Realisieren geben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, kooperativ und sozial verantwortlich zu handeln (Sozialkompetenz). Hier werden Schlüsselqualifikationen entwickelt, die für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft und für eine selbstbestimmte und verantwortungsbewusste Lebensgestaltung unerlässlich sind: Ausdauer, Konzentration, Disziplin, Neugier, Offenheit und Toleranz ebenso wie die Fähigkeit zu konstruktiver Kritik.

Das Planen und Organisieren von Arbeitsprozessen sowie die strukturierte Umsetzung von Ideen fördern die Methodenkompetenz. Dazu gehört auch die Bereitschaft, bildnerisch zu experimentieren, sich auf ungewohnte Gestaltungsideen oder komplexe Vorhaben einzulassen und Entscheidungen im Hinblick auf Verfahren wie Gestaltungsabsicht zu begründen. Diese fachlich immanenten wie auch allgemeinen Kompetenzen werden zunehmend anspruchsvoll vermittelt und angewandt.

Dem prozessorientierten Lernen in Räumen mit Werkstattcharakter, in Fachräumen mit Computer-/Medienausstattung oder an außerschulischen Lernorten (z. B. Galerie, Museum, Künstleratelier, Natur) kommt besondere Bedeutung zu.

Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf werden vielfältige Zugangsmöglichkeiten zu Kunst und Kultur sowie dem eigenen Gestalten eröffnet und geeignete Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Bei einer Wahl zum Profilfach sollte auch eine Beratung durch die Fachschaft einbezogen werden.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

An unserer Schule können die Schülerinnen und Schüler in der Gruppe IIIb das Wahlpflichtfach Kunst mit Schwerpunkten im gestalterisch-künstlerischen Bereich wählen.

In diesem Zweig können die Schülerinnen und Schüler theoretische und praktische Grundlagen für gestalterische Berufe bzw. den gestalterischen Zweig der Fachoberschule (FOS) erwerben.

Profilfach ist das Fach “Kunst”, das in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 mit jeweils drei Wochenstunden unterrichtet wird. Es ist eines der vier Abschlussprüfungsfächer.

Kreativität und die praktische Umsetzung von eigenen Ideen prägen den Kunstunterricht. Neben grafischen und malerischen Darstellungstechniken werden kunstgeschichtliche Grundlagen vermittelt. Auch Design- und visuelle Medien zählen zum Erprobungsfeld. Verschiedene Exkursionen ergänzen den Unterricht: Naturstudien im Freien oder Ausstellungs- bzw. Museumsbesuche werden in allen Jahrgangsstufen durchgeführt.

Der Kunstunterricht in der Wahlpflichtfächergruppe IIIb enthält sowohl theoretische als auch praktische Themen:
Kunstgeschichtliche und aktuelle Kunstformen werden theoretisch analysiert und mit eigenen praktischen Arbeiten ergänzt. Durch die eigene bildnerische Praxis entwickeln die Schüler ästhetisches Urteilsvermögen, kreatives Denken und die Befähigung zur Teilnahme am kulturellen Leben.

  • Förderung zur selbstbewussten Persönlichkeit
  • kreatives Arbeiten
  • visuelle Kompetenz
  • Teamfähigkeit
  • soziale Kompetenz
  • Verbinden von Theorie und Praxis
  • Vorbereitung für typische Ausbildungsberufe im Medienbereich, sowie im Handwerk und in sozialen Bereichen

 

Diese Wahlpflichtfächergruppe richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die Berufe im gestalterischen Bereich anstreben. Dazu zählen sowohl handwerklich orientierte, als auch medienge-stalterische Berufe. Auch in Erziehungsberufen werden kreative Techniken verlangt. Die Wahlpflichtfächergruppe IIIb ist auch eine gute Vorbereitung für die Berufliche Oberschule (FOS/BOS), insbesondere für die Bereiche Soziales und Gestaltung.

Voraussetzungen

Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten im Fach Kunst sind vor allem:

  • Interesse und Offenheit für Kunst aller Art
  • Freude an kreativem Tun
  • Künstlerische Begabung bzw. Bereitschaft praktisch-künstlerische Techniken zu erlernen
  • Neugierde und Lernbereitschaft für Kunstgeschichte
  • Analytisches Denken für die Bildbetrachtung
  • Konzentrationsfähigkeit an einem Thema intensiv zu arbeiten
  • Freude, Projekte gestalterisch zu füllen und diese zu präsentieren
„Die Musik spricht für sich allein, vorausgesetzt wir geben ihr eine Chance.“
Sir Yehudi Menuhin
amerikan. Violinvirtuose und Dirigent, 1916 -1999

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Musik ist ein prägender Bestandteil aller Kulturkreise, eine Grundform menschlicher Äußerung und ein künstlerisches wie soziales Ausdrucksmittel. Musik bereitet Freude und besitzt großes Begeisterungspotenzial. Sie befriedigt die dem Menschen eigenen Bedürfnisse nach stimmlichem Ausdruck, ästhetischer Wahrnehmung und Gestaltung. Musik spricht über Gefühl und Verstand hinaus jeden Einzelnen in seiner Ganzheit an und besitzt die Kraft, Menschen im gemeinsamen Singen und Musizieren zu verbinden.
Im Leben und Umfeld von Kindern und Jugendlichen hat Musik einen hohen Stellenwert. Die altersgerechte Auseinandersetzung mit aktuellen und historischen Erscheinungen von Musik regt die Schülerinnen und Schüler zu musikalischer Aktivität an. Die Begegnung mit regionaltypischen Ausprägungen sowie unterschiedlichen ästhetischen Sichtweisen und Formen der christlich-abendländischen Musiktradition hilft beim Finden der eigenen Identität und schafft Gelegenheiten zur Teilhabe am kulturellen Leben. Das Kennenlernen von Musik anderer Kulturkreise unterstützt die jungen Menschen beim Aufbau einer auf Toleranz und Achtung basierenden Werthaltung in einer pluralistischen und multikulturellen Gesellschaft.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

  • Chor: 5.-10. Jahrgangsstufe, klassische wie moderne Stücke (Pop/Musical), Musiktheater
  • Streichorchester: Violine/Viola, Violoncello, Kontrabass, klassisches Repertoire und Pop/Musical-Stücke
  • Kammermusik: kleine Instrumentengruppen gemeinsam mit Musiklehrern
  • Geigenunterricht an der Realschule: zu „symbolischen“ Preisen in Kleingruppen bei einer externen Geigenlehrerin an der Schule
  • Schulband: Pop/Rock/Musical-Songs
  • Orchesterklasse: Instrumentalklasse in der 5./6. Jahrgangsstufe: Alle Instrumentalisten außer Blechbläser, Anmeldung bei der Schuleinschreibung
  • Volksmusikensembles in unterschiedlicher Besetzung
  • Musiktheaterproduktionen mit Schauspiel, Chor, Solisten, Orchester
  • Tontechnik: Unterstützung des Technik-Teams bei Veranstaltungen
  • Keyboardunterricht im Klassenverband für alle Schüler als Unterrichtsprinzip in allen Klassen

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Die Bayerische Realschule vermittelt mit dem Fach Informationstechnologie eine Grundbildung im Umgang mit Computersystemen sowohl für den persönlichen als auch für den berufsvorbereitenden Bereich. Die Schülerinnen und Schüler eignen sich ein zeitbeständiges Basiswissen über Funktionsweisen und Strukturen der elektronischen Datenverarbeitung an, das sie über die schulische Ausbildung hinaus selbständig und produktunabhängig einsetzen können.

Der allgegenwärtige Einsatz von IT-Techniken am Arbeitsplatz, in sozialen Netzwerken, im Rahmen des Cloud-Computing und in vielen anderen Anwendungsbereichen erfordern Antworten auf persönliche, soziale und rechtliche Fragen, denen sich jeder Einzelne als mündiger Bürger stellen muss. Das Fach Informationstechnologie sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit persönlichen Daten in digitalen Netzwerken und stärkt ihre Kompetenzen als Verbraucher. Sie lernen verantwortungsvoll und bewusst mit Informationstechnologien umzugehen, wissen sich bei einfachen informationstechnischen Problemen selbst zu helfen und können Hilfsangebote gezielt nutzen.

Der Unterricht greift die Selbstverständlichkeit der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Informationstechnologien auf und fördert flexibles Denken beim systematischen Lösen von Aufgaben. Die objektorientierte Analyse und die informatische Modellierung sind dabei grundlegende Werkzeuge. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ausreichend Gelegenheit zu intensivem, abwechslungsreichem Üben und werden dazu angeregt, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten auch in ungewohnten Zusammenhängen, etwa beim Umgang mit weiteren Programmen und neuen Programmversionen, anzuwenden.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Eine eigene Geschichte zu haben und sich ihrer zu erinnern, ist Wesensmerkmal jedes Menschen wie auch jeder Gesellschaft. Den Schülerinnen und Schülern wird durch den Geschichtsunterricht bewusst, dass Geschichte Bestandteil der Gegenwart ist, da jede Gegenwart auf eine jeweils eigene Art und Weise mit Geschichte umgeht (Geschichtskultur). Sie erkennen, dass gegenwärtige Ereignisse historisch bedingt sind und gegenwärtiges Handeln die Zukunft beeinflusst. Zudem erwerben die Schülerinnen und Schüler bei der Begegnung mit Geschichte Kompetenzen, die sie bei der Herausbildung einer eigenen Identität unterstützen, die ihnen helfen, sich in ihrer Lebenswelt zu orientieren und die sie dazu anregen, Gegenwart und Zukunft vor dem Hintergrund eines historischen Bewusstseins mitzugestalten. Dazu setzen sie sich in altersangemessener und systematischer Weise mit zentralen Fragestellungen und Themen aus verschiedenen Epochen auseinander. Auf der Basis von historischem Wissen erwerben sie dabei Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es ihnen ermöglichen, auch mit neuen Problemstellungen umzugehen und beispielsweise Denk- und Handlungsalternativen zu entwickeln.

Der Geschichtsunterricht fördert die Bereitschaft zur toleranten Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, Sicht- und Lebensweisen und begünstigt die Entwicklung eigener Werthaltungen und Standpunkte. Das Wissen um die Entstehung sowie um Chancen, Gefährdungen und Grenzen demokratischer Strukturen führt zur Wertschätzung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und verdeutlicht die Notwendigkeit gesellschaftlichen und politischen Engagements jedes Einzelnen. Bei der Auseinandersetzung mit Geschichte soll das Streben nach Völkerverständigung sowie die Herausbildung eines europäischen Bewusstseins bei gleichzeitiger Anerkennung des Eigenwerts von Regionen und Nationen ausgebildet und gestärkt werden.
Die Beschäftigung mit der Landes- und Regionalgeschichte ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, die historisch gewachsenen Strukturen bis in ihre Lebenswelt hinein zu verfolgen und fördert so ihre Bereitschaft, das historische und kulturelle Erbe ihres Heimat- oder Lebensraums wertzuschätzen und zu pflegen.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Der Planet Erde in seinen Strukturen und Prozessen steht im Fach Geographie im Zentrum. Mensch und Natur sind dort in vielfältigen Wechselbeziehungen miteinander verbunden. Als Brückenfach zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften beschäftigt sich die Geographie sowohl mit naturgeographischen (z. B. Klima, Relief, Böden) als auch mit humangeographischen Systemen (z. B. Bevölkerung, Wirtschaft, Verkehr) und deren Verschränkungen. Sie beschreibt deren charakteristische Strukturen und analysiert Zusammenhänge und Entwicklungen innerhalb und zwischen diesen Systemen.
Auf unterschiedlichen Maßstabsebenen gewinnen die Schülerinnen und Schüler im Geographieunterricht Einblicke in die gestaltenden Kräfte der Natur wie auch in die raumprägenden Einflüsse des Menschen. Sie lernen dabei, natur- und gesellschaftswissenschaftliche Sichtweisen, Erkenntnisse und Methoden gewinnbringend miteinander zu verbinden. Oberstes Ziel des Geographieunterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern die Einzigartigkeit, Vielfalt und Verletzlichkeit unseres Heimatplaneten bewusst werden zu lassen und sie zu verantwortungsvoller Teilhabe an darauf Einfluss nehmenden Prozessen bzw. Entscheidungen anzuleiten.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Die Welt der belebten Natur mit ihrer Vielfalt und ihrem Formenreichtum fasziniert Kinder und Jugendliche, stellt sie aber gleichzeitig vor viele Fragen. Als beschreibende und experimentelle Naturwissenschaft setzt sich die Biologie mit dem Lebendigen und dessen Phänomenen auseinander. Sie leistet dabei einen Beitrag zur Erschließung der Welt und wirkt bei der Bewältigung aktueller und zukünftiger wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Schlüsselprobleme mit. Biologische Erkenntnisse und deren praktische Anwendungen besitzen bereits heute zentrale Bedeutung für Innovationen in der Medizin, der industriellen und landwirtschaftlichen Produktion oder der Umwelttechnik. Für die unmittelbare Zukunft ist zu erwarten, dass diese Bedeutung insbesondere in den Bereichen Bio- und Gentechnologie, Ernährung, Gesundheit, Reproduktionsbiologie und nachhaltige Entwicklung noch erheblich zunehmen wird.
Um aktiv an der gesellschaftlichen Diskussion über diese Themen teilnehmen bzw. dem Anspruch auf Selbst- und Mitbestimmung nachkommen zu können, benötigen Heranwachsende mannigfaltige Kompetenzen. Das Fach Biologie trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler der Realschule über diese Kompetenzen verfügen.

Im Fächerkanon der Realschule ist die Biologie das erste naturwissenschaftliche Unterrichtsfach. Hier werden erste und prägende Eindrücke einer Naturwissenschaft gewonnen und im Hinblick auf charakteristische Denkweisen und Erkenntnismethoden fundamentale Grundlagen gelegt. Für den Biologieunterricht erfordert dies eine entsprechende Vorgehensweise. In der Auseinandersetzung mit biologischen Fragestellungen wird die Wahrnehmungsfähigkeit geschult und der Forschergeist angeregt. Stehen bei der Lösung biologischer Probleme und Aufgaben zunächst Beobachtungen und Vergleiche im Vordergrund, stellt sich im Folgenden immer stärker die Frage nach dem Warum. So erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Zusammenhänge und Begründungen. Es erwächst ein Verständnis allgemeiner biologischer Gesetzmäßigkeiten, die auch auf neue Fragestellungen angewandt werden können. Mit der Einführung von Basiskonzepten werden zentrale und grundlegende Sachverhalte der Biologie beschrieben und strukturiert. Die belebte Natur bildet sich in verschiedenen Organisationsstufen bzw. Systemen wie der Zelle, einem Organismus oder einem Ökosystem ab. Der Wechsel zwischen diesen Systemen eröffnet den Blick auf biologische Phänomene aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch gelingt es, im Biologieunterricht abstraktes, logisches und multiperspektivisches Denken zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler erwerben aufeinander aufbauende Kompetenzen, die insbesondere im Unterricht anderer naturwissenschaftlicher Fächer zum Tragen kommen können. Da die Biologie Fragen des Alltags der Kinder und Jugendlichen beantworten kann, erwachsen Interesse und Neigungen für das Fach im Besonderen und die Naturwissenschaften im Allgemeinen.

Die Förderung von allgemein naturwissenschaftlichen, aber auch von fachspezifischen Denkweisen, Erkenntnismethoden und Arbeitstechniken ermöglicht eine fundierte Berufsorientierung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Ausgehend von einer alltagsbezogenen Begegnung mit biologischen Phänomenen, entwickeln die Heranwachsenden auch in kooperativen Arbeitsgruppen konkrete Fragestellungen, wählen eine passende Untersuchungsmethode aus und wenden diese an. Bei der selbsttätigen Durchführung von Untersuchungen lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Mess- und Laborgeräten. In der Auswertungsphase unterscheiden sie zwischen Beobachtung und Interpretation. Im Prozess der Erkenntnisgewinnung spielen oft Modelle eine Rolle, unter anderem, um Merkmale bzw. Vorgänge zu verdeutlichen, wenn eine unmittelbare Beobachtung nicht möglich ist. Die Arbeitstechnik Mikroskopieren ermöglicht einen Blick in die Welt des mikroskopisch Kleinen, Bestimmungsübungen erweitern die Formenkenntnis und bieten so eine Orientierung in der Vielfalt der Natur.

Im Biologieunterricht spielt neben dem Verständnis von Zusammenhängen der Umgang mit Informationen eine gewichtige Rolle. Dies umfasst beim Erschließen von Informationen beispielsweise das Recherchieren oder das Aufbereiten von Daten in Form von Diagrammen und weiteren Darstellungsformen. Die Weitergabe der Informationen erfolgt zunehmend unter Verwendung der Fachsprache. In vielfältigen Kommunikationssituationen wird auch die Argumentationsfähigkeit geschult.

Biologische Erkenntnisse und Anwendungen können ethische Fragen aufwerfen. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in verschiedene Positionen zu ethischen Konflikten und bewerten diese auf der Grundlage des Wertesystems unserer Gesellschaft, als auch mithilfe aktueller Forschungsergebnisse.

Die Auseinandersetzung mit dem Bau von Lebewesen, ihren Angepasstheiten und Leistungen, dem Eingebundensein in ökologische Zusammenhänge und der Perspektive der Entwicklung von Lebensformen erzeugt ein differenziertes Weltbild, das auch die Stellung des Menschen in der Welt aus einer empirisch-naturwissenschaftlichen Perspektive reflektiert. Dazu tragen auch humanbiologische Themen bei, die zudem an der Persönlichkeitsentwicklung mitwirken und zu einem profunden Selbstbild führen. Der Unterricht im Fach Biologie begleitet die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung und vermittelt ihnen eine positive Haltung zu ihrem eigenen Körper. Sie werden sich der besonderen Verantwortung für sich selbst sowie für andere bewusst und lernen, aktiv zu ihrer eigenen Gesunderhaltung beizutragen.

Die Schönheit der Natur bietet Chancen zu vielfältigen emotionalen Zugängen zu biologischen Themen. Schülerinnen und Schüler betrachten im Rahmen des Biologieunterrichts den Menschen als Teil der Natur, der das Lebendige achtet und seine Umwelt verantwortungsvoll gestaltet. Ihnen wird bewusst, wie der Mensch die Natur und damit auch sich selbst in vielfältiger Weise gefährden kann. Hieraus erwächst die Bereitschaft, mit Naturgütern schonend umzugehen und Schädigungen der Lebensgrundlagen zu vermeiden. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen die Lebensqualität des Menschen verbessern kann.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Chemie ist die Basis aller Lebensvorgänge auf der Erde. Ein Verständnis der Natur und des menschlichen Körpers ist nur mit chemischen Kenntnissen möglich. Die Chemie beeinflusst auch die Kulturgeschichte der Menschheit, die mit dem Suchen und Entwickeln von neuen Stoffen und mit dem Erforschen der Eigenschaften, der Herstellung und der Veränderung dieser Stoffe eng verknüpft ist. Chemische Erkenntnisse prägen maßgeblich die Gestaltung der modernen Lebenswelt und sind für die technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung von grundlegender Bedeutung. Damit ist die Chemie eine naturwissenschaftliche Basisdisziplin. Durch das Wechselspiel zwischen chemischen Erkenntnissen und technischen Anwendungen werden Fortschritte auf vielen Gebieten möglich. Die Chemie liefert entscheidende Beiträge zu aktuellen und zukünftigen Fragestellungen im Bereich der Sicherung der menschlichen Ernährung, der Gesundheit und Hygiene, der Rohstoff- und Energieversorgung, der Werkstoffproduktion sowie der Erhaltung der Lebensgrundlagen. Weiterentwicklungen u. a. in der Biotechnologie, der Medizin und Pharmazie, der Nanotechnologie, der Werkstoffwissenschaft und der Informationstechnologie basieren in hohem Maß auf chemischen Erkenntnissen. Sowohl die heutige, als auch eine zukünftig weiter wachsende Menschheit kann ohne die Chemie und deren Produkte nicht existieren. Auf der anderen Seite ergeben sich aus der naturwissenschaftlich-technischen Entwicklung auch Risiken, die erkannt und bewertet werden müssen und mit denen verantwortungsbewusst umgegangen werden muss. Dies ist ohne Kenntnisse aus dem Bereich der Chemie nicht möglich.

Im Fach Chemie an der Realschule setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv und auf besondere Weise handlungsorientiert mit Stoffen aus dem Alltag und der Technik auseinander. Experimentelles Arbeiten im Chemieunterricht weckt dabei Interesse und Freude am Erkunden von Naturvorgängen und technischen Abläufen. Damit erlernen sie eine wesentliche wissenschaftliche Arbeitsmethode. Ziele experimentellen Arbeitens sind das exakte Formulieren von Fragestellungen und Hypothesen unter Verwendung der chemischen Fachsprache, genaues Beobachten, klares Beschreiben und fachgerechtes Deuten der Ergebnisse. Vor allem beim eigenständigen Experimentieren erlernen die Schülerinnen und Schüler die Planung, Durchführung und Auswertung eines Experiments. Dabei werden grundlegende Arbeitshaltungen und Fähigkeiten wie Sorgfalt, Ausdauer, folgerichtiges Denken und Anwenden der chemischen Fachsprache, Teamfähigkeit und sicherheits- und umweltbewusstes Verhalten eingeübt. Dem Experiment als Methode der naturwissenschaftlichen Welterschließung kommt dabei eine ebenso zentrale Bedeutung zu wie der Verknüpfung experimenteller Ergebnisse mit Modellvorstellungen. Das Denken in Modellen fördert das Abstraktionsvermögen der Schülerinnen und Schüler. So interpretieren sie die Eigenschaften der Stoffe durch Art, Anordnung und Wechselwirkungen zwischen den Teilchen und erklären beobachtbare Stoffänderungen bei chemischen Reaktionen durch die Veränderung von Teilchen.

Die im Chemieunterricht erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sind wichtige Grundlagen für das Verständnis von Naturvorgängen und technischen Prozessen, die vorausschauende Abschätzung von Technikfolgen und für nachhaltiges Wirtschaften vor dem Hintergrund knapper werdender natürlicher Ressourcen. Sie ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern bei der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen, die chemische Fragestellungen beinhalten, sich aktiv und konstruktiv an gesellschaftlichen Diskussionen zu beteiligen, und bestärken sie, die Welt auch in Zukunft verantwortungsvoll und nachhaltig mitzugestalten.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Dem Wesen des Menschen entspricht es, Umwelt und Objekte seinen Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. Die im Menschen dazu angelegten motorischen und geistigen Fähigkeiten werden im Unterrichtsfach Werken in besonderem Maße ausgebildet und gefördert. So wird die eigene Lebenswelt als gestaltbar erfahren.

In enger Verknüpfung von fundiertem Fachwissen, praktischen Fertigkeiten und deren situationsbezogener Anwendung befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit der vom Menschen geschaffenen Gegenstandswelt in den Bereichen Kultur, Handwerk und Technik. Dabei erfahren sie, wie die vom Menschen gestaltete Welt aus einer kulturellen Tradition erwachsen ist und einer stetigen Weiterentwicklung durch technischen Fortschritt und veränderte Lebensbedingungen unterliegt. Der Erwerb von Technikverständnis soll den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre technisch orientierte Lebenswelt zu erschließen.

Durch das praktische Umsetzen eigener Ideen in einem Werkvorhaben erleben die Schülerinnen und Schüler die Freude an der manuellen Tätigkeit, erweitern ihre eigenen Gestaltungsfähigkeiten und sensibilisieren ihr Bewusstsein für den Wert des Materials und des Selbstgeschaffenen. Der Werkunterricht leistet einen wichtigen Beitrag für die lebensnahe sowie alters- und entwicklungsgemäße Ausbildung von Problemlösungs- und Handlungsfähigkeit im handwerklichen, technischen und gestalterischen Bereich. Dabei werden Materialkenntnisse zu wichtigen, zeitgemäßen Werkstoffen vertieft und verknüpft mit der Anwendung entsprechender Werkverfahren sowie dem fachgerechten Einsatz von Werkzeugen, Hilfsmitteln und Maschinen. Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf können individuelle Hilfestellungen zum Erwerb der fachlichen Handlungskompetenz angeboten werden.

Ein planvolles und systematisches Vorgehen, wie die Organisation und Gliederung des Arbeitsprozesses, das Anfertigen von Entwürfen, Detailzeichnungen, Stücklisten oder das gemeinsame Besprechen von Gestaltungsideen, unterstützt das Gelingen des Werkvorhabens und fördert ein vernetzendes Denken. Das zunehmende Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt dabei die Experimentierfreude und die Bereitschaft zu neuen Lösungswegen. Die Schülerinnen und Schüler erleben im Analysieren, Planen, Ausführen und Reflektieren, wie funktionale und gestalterische Elemente eines Werkprodukts zusammenwirken und entwickeln dabei sowohl technisches Verständnis als auch ästhetisches Urteilsvermögen. Durch das eigene werktechnische Tun wird erfahren, dass Funktion, Formgebung, Material und Konstruktion voneinander abhängig sind. Im Erkennen und Nachvollziehen dieses Wirkungszusammenhangs entsteht funktionales Denken. Bei der praktischen Umsetzung des Werkvorhabens sind Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ebenso fester Bestandteil des Unterrichts wie Maßnahmen zum Umweltschutz. Das Fach Werken sensibilisiert für soziale, ökonomische, ökologische und politische Phänomene und Probleme der nachhaltigen Entwicklung und trägt dazu bei, deren wechselseitige Abhängigkeiten zu erkennen und Wertmaßstäbe für eigenes verantwortungsbewusstes Handeln in einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu entwickeln.

Durch die Auseinandersetzung mit bedeutenden Erzeugnissen der Kulturgeschichte, des Handwerks, der Industrie und der eigenen Arbeit werden die Schülerinnen und Schüler zunehmend befähigt, die vom Menschen gestaltete Umwelt zu erfassen, zu reflektieren und unter den Aspekten Gebrauchswert, Funktion, Gestaltung und Verarbeitung zu bewerten. Das Vorstellen eigener Arbeitsergebnisse innerhalb der Gruppe vermittelt gegenseitige Wertschätzung und Toleranz. Arbeitsprozesse und ‑ergebnisse des Werkunterrichts werden exemplarisch mit zeitgemäßen Technologien und Medien dokumentiert und präsentiert, was neben der Medien- und Methodenkompetenz auch das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärkt.

In handlungsorientierten, offenen und kooperativen Lernformen in Werkstatträumen vermittelt der Werkunterricht bedeutende Schlüsselqualifikationen, die für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft eine wichtige Grundlage darstellen: Ausdauer, Konzentration, Disziplin, Offenheit, Teamfähigkeit, Toleranz und Urteilsfähigkeit. Auch zur Gestaltung des Lebensraums Schule und zur Entwicklung eines eigenständigen Profils der Schule kann der Werkunterricht einen wesentlichen Beitrag leisten. Werken bietet sich in besonderem Maße für projektorientierten und fächerübergreifenden Unterricht an, ebenso wie für die Nutzung außerschulischer Lernorte, um die heutige Arbeitswelt (Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen) einzubeziehen. Hier leistet das Fach Werken einen gezielten Beitrag zur beruflichen Orientierung. Themenorientierte Exkursionen können den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre eigene Tätigkeit in einem kulturellen Kontext zu verstehen.

Der Werkunterricht befähigt die Schülerinnen und Schüler, ein kulturelles Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln und an der Organisation einer menschlichen Umwelt gestaltend mitzuwirken.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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… vom Biathlon-Parcours mit der  Laser-Schießanlage, die uns leihweise von der SG Hubertus Au e. V. (Schützengesellschaft St. Hubertus in Au 1871 e. v.) zur Verfügung gestellt wird:

Und: Es gibt auch das Wahlfach Mountainbike

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Der Sportunterricht an der Realschule hat die Aufgabe, Freude und Interesse an der Vielfalt sportlicher Bewegungsformen sowie das Bedürfnis nach regelmäßiger sportlicher Aktivität zu wecken, zu fördern und zu erhalten. Aufbauend auf den in der Grundschule erworbenen Kompetenzen werden die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Lernbereichen dazu motiviert und befähigt, sich in ihrer Schulzeit und darüber hinaus sinnvoll und selbständig sportlich zu betätigen.

Im einzigen Bewegungsfach des schulischen Fächerkanons wird den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich handelnd und reflektierend mit ihrem Körper auseinanderzusetzen und anhand vielfältiger Bewegungserfahrungen die eigene körperliche Bewegungs- und Leistungsfähigkeit zu erleben, zu entwickeln, ein- und wertzuschätzen. Sie gewöhnen sich auf diesem Weg an eine ganzheitlich-gesundheitsorientierte Lebensweise mit sinnvoller und regelmäßiger sportlicher Betätigung und fördern so auch ihre kognitive Entwicklung. Zudem reflektieren sie die Vielfalt der Erscheinungsformen des Sports und erwerben die Kompetenz, Trends und Sportkonzepte zu beurteilen.

Neben der Hinführung der Schülerinnen und Schüler zu sportlicher Handlungsfähigkeit und der Ausbildung ihrer motorischen, koordinativen und konditionellen Leistungsfähigkeit zielt der Sportunterricht insbesondere in den Lernbereichen Gesundheit und Fitness, Fairness/Kooperation/Selbstkompetenzsowie Freizeit und Umwelt auf die Erziehung durch Sport ab. Sport, Spiel und Bewegung in einer (Klassen-)Gemeinschaft unterstützen durch vielfältige interaktive Handlungsanlässe, individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und gemeinsame Erlebnisse den Erwerb grundlegender personaler und sozialer Kompetenzen. Dazu gehören unter anderem Kooperationsfähigkeit, Fairness, Teamgeist, Rücksichtnahme, der Umgang mit Sieg und Niederlage, Durchhaltevermögen sowie Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft.

Der Sportunterricht trägt damit wesentlich zu einer ganzheitlichen Persönlichkeits- und Werteerziehung bei und fördert dadurch auch den konstruktiven Umgang mit Heterogenität in der Klassengemeinschaft. In einer sich wandelnden, zunehmend technologisierten Gesellschaft schafft der Sportunterricht Bewegungszeiten und -räume und damit Möglichkeiten für reale soziale Beziehungen und wirkt so Passivität und fehlender Anstrengungsbereitschaft entgegen.

Sport und Bewegung spielen in der Realschule über den Sportunterricht hinaus eine wichtige Rolle. Der außerunterrichtliche Schulsport bereichert mit vielfältigen Angeboten („Bewegte Schule“, Bundesjugendspiele, schulsportliche Wettbewerbe, Sport- und Schulfeste, Schülerfahrten mit sportlichen Elementen, Projekttage u. a.) die schulische Sport- und Gesundheitserziehung und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des Schullebens, des Ganztagesschulbetriebs und zur Stärkung des Schulprofils. Darüber hinaus ergeben sich Brücken zum außerschulischen Sport und zur Zusammenarbeit mit den Vereinen, um dadurch die frühe Einbindung in ein sportorientiertes Umfeld zu fördern, z. B. durch das Kooperationsmodell „Sport nach 1 in Schule und Verein“.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Das Fach Ernährung und Gesundheit umfasst Themen aus den Bereichen Ernährungs- und Gesundheitsbildung, Verbraucherbildung, Umwelterziehung sowie Lebensökonomie und führt die Schülerinnen und Schüler zu einer verantwortungsbewussten, gesundheitsorientierten Lebensgestaltung, unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und gesundheitlicher Aspekte. Gleichzeitig hat das Verhalten der Schülerinnen und Schüler als Verbraucher wiederum Einfluss auf die Entwicklung von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Zentrales Ziel der Alltags- bzw. Lebenskompetenzen (Life Skills), die im Fach Ernährung und Gesundheit vermittelt werden, sind Grundfähigkeiten und -fertigkeiten, die zur unmittelbaren Bewältigung von Anforderungen im Alltag bzw. zur Stärkung einer gesundheitsbewussten Lebenstüchtigkeit der Schülerinnen und Schüler beitragen. Diese Betrachtungsweise ist durchgängiges Unterrichtsprinzip in allen Jahrgangsstufen.

Das praxisorientierte Unterrichtsfach beinhaltet die Planung und Gestaltung von Lebenswelten (Familie, Schule, Beruf und Freizeit) im Zusammenhang mit Ernährung und Haushaltsmanagement. Prozessorientierte Vorgehensweisen beim selbständigen Planen und Durchführen von Arbeitsabläufen im Haushalt ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, die Vielfalt und Komplexität der anfallenden Arbeiten zu erfassen. Theoretische Inhalte der Ernährungslehre schaffen ein Grundverständnis für Zusammenhänge zwischen bedarfsgerechter Ernährung und Stoffwechselvorgängen, die in hohem Maße die Vitalität und Leistungsfähigkeit des Menschen beeinflussen. Aus diesem Zusammenhang entwickeln die Schülerinnen und Schüler zunehmend ein Verständnis dafür, was den Menschen gesund erhält und unter welchen Bedingungen Gesundheit gefördert wird (Salutogenese). Dieser salutogenetische Ansatz ist heute grundlegend für Maßnahmen und Konzepte in der Gesundheitsförderung. Dadurch werden in der Schule wichtige Strategien der Prävention ernährungsbedingter Krankheiten vermittelt.

Im Bereich Ernährung steht die Planung, Bewertung und Zubereitung bedarfsorientierter und vollwertiger Nahrungsmittel im Mittelpunkt. Dabei werden Aspekte des Genusses, der Ökonomie, der Ökologie sowie der Gesundheitsförderung berücksichtigt. Das Fach Ernährung und Gesundheit regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, ihr eigenes Ernährungsverhalten kritisch zu hinterfragen und Schritt für Schritt ein Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln, das u. a. zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Genussmitteln sowie zum Erkennen und Vermeiden von Suchtgefahren beiträgt.

Kochen als eine der ältesten und wichtigsten Kulturtechniken des Menschen steht im Mittelpunkt des fachpraktischen Unterrichts. Beim gemeinsamen Zubereiten von Grundrezepten und kreativen Speisenvariationen erleben die Schülerinnen und Schüler im „Selbst-Tun“ die Geheimnisse der Kochkunst.

Durch die Auseinandersetzung mit Werten und Normen in Bezug auf Essen, Ernährung, Einkauf, Speisenzusammenstellung, Nahrungszubereitung und -präsentation, Essverhalten und Gestaltung des Ernährungsumfeldes wird bei den Schülerinnen und Schülern die Sozialisation hinsichtlich des Ernährungsverhaltens gefördert. Die Kenntnis gepflegter Umgangsformen und das bewusste Genießen selbst zubereiteter Mahlzeiten in der Gemeinschaft fördern die Entwicklung einer stilvollen Ess- und Tischkultur. Multikulturelle Projekte, wie z. B. „Eine kulinarische Reise durch die Weltkulturen“ und die damit verbundene Auseinandersetzung mit anderen Kulturkreisen unterstützen Toleranz, Respekt und Aufgeschlossenheit gegenüber Unbekanntem.

Im Bereich Haushaltsökonomie werden verschiedene Dimensionen des alltäglichen Lebens thematisiert. Die soziale Bedeutung der Familie, wirtschaftliche Aspekte, Rechte und Pflichten als verantwortungsbewusster Konsument sowie rationaler und sparsamer Umgang mit Ressourcen sind zentrale Motive. Das ökonomische Prinzip wird sowohl in finanzieller (Lebensweltbezug: z. B. Verschuldung Jugendlicher), als auch in organisatorischer und arbeitstechnischer Hinsicht umgesetzt. Unterrichtsbegleitend erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in fachspezifische Berufsbilder und damit eine Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung.

Handlungsorientiertes Lernen in Theorie und Praxis ermöglicht den Schülerinnen und Schülern zielgerichtet, selbstbestimmt und eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen und auf aktuelle, gesellschaftliche und individuelle Situationen in einer sich stetig wandelnden Lebenswelt angemessen reagieren zu können. Ein besonderer Fokus gilt hierbei dem Konsumverhalten des Einzelnen. Ihre individuellen Ernährungsbedürfnisse und -gewohnheiten bewerten die Schülerinnen und Schüler vor dem Hintergrund ökologischer und ökonomischer Problemlagen der Welternährungssituation (z. B. „Ökologischer Fußabdruck“).

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Das Fach Ethik will den Schülern eine Orientierungshilfe bei Fragen und Problemen aus ihrem unmittelbaren Erfahrungsbereich in Alltag, Familie und Schule geben. Im Lauf der Schulzeit weitet sich der Blick auf größere Zusammenhänge und wichtige ethische Probleme und Antworten. Dabei hat das Fach im Fächerkanon der Realschule die Aufgabe, die Schüler bei ihrer Suche nach eigenen Lebenszielen und dem damit verbundenen Zurechtfinden in der Gesellschaft zu unterstützen. Die individuelle Entfaltung der Persönlichkeit soll im Bewusstsein sozialer Bindungen auf der Grundlage von Wertmaßstäben gefördert werden, die einer pluralistischen Gesellschaftsordnung entsprechen. Indem das Fach Ethik die Schüler zu „werteinsichtigem Urteilen und Handeln” (Art. 47 BayEUG) befähigt, leistet es einen wesentlichen gesellschaftlichen Beitrag zu einem Miteinander auf der Grundlage gesellschaftlich anerkannter Wertvorstellungen. Gleichzeitig schafft es damit eine wichtige Voraussetzung für ein gelingendes Leben des Einzelnen.

Für Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, ist der Ethikunterricht Pflichtfach (Art. 476 Abs. 1 BayEUG). Er orientiert sich in seiner grundlegenden Zielsetzung an den sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaates Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind, und berücksichtigt die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen. Insbesondere orientiert er sich bezüglich seiner inhaltlichen Rahmenbedingungen an den Aussagen der Bayerischen Verfassung in Artikel 131 und den Festlegungen des Grundrechtekatalogs im Grundgesetz. Die Erziehung zu Toleranz, Selbstbeherrschung und Achtung der Überzeugungen des Andersdenkenden sowie zur Übernahme von Verantwortung sind Ausdruck dieser Orientierung. Unverzichtbares Fundament des Ethikunterrichts ist die Achtung vor der Würde des Menschen. Er leistet auf diese Weise einen Beitrag zur Gewissensbildung der Schüler. Dabei ist stets zu berücksichtigen, dass das Fach Ethik in der Realschule auf den grundlegenden Beitrag des Elternhauses zur Moralerziehung angewiesen bleibt und diesen auch in seinem pädagogischen Anspruch zu berücksichtigen hat.

Die Schüler erleben in der Realschule wichtige Phasen ihrer Persönlichkeitsentwicklung bis hin zu Entscheidungen über Bildungsabschlüsse, Berufswahl, Ausbildung, Partnerschaft und Familie. Um die Schüler zu bewusstem Handeln und verantwortlicher Lebensführung anzuleiten, zielt das Fach in der Realschule auf die Entwicklung einer von Vernunft geleiteten Persönlichkeit, die selbständig überlegt und handelt, die eigene Haltungen und Denkmuster kritisch infrage stellt und die sich der Bedeutung des Mitmenschen und der Mitwelt bewusst ist. Im Ethikunterricht wird nicht nur ein begrifflich differenziertes Gespräch und ein aufmerksames gegenseitiges Zuhören gefördert, sondern vor allem auch Weltoffenheit und „Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne“ (Art. 131 (2) BayVerf.). Intensives Nachdenken in offenen Gesprächen bis hin zu ersten philosophischen Diskursen über die verschiedenartigen Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten unterstützen die eigene Urteilsbildung.

Die Suche nach Selbstfindung und das Streben nach größerer Unabhängigkeit führen häufig zur Ablösung von bisher vertrauten und anerkannten Autoritäten. Im Ethikunterricht lernen die Schüler, ihre eigenen Wünsche nach individueller Entfaltung nicht isoliert zu sehen. Sie erkennen in der Auseinandersetzung mit eigenen Bedürfnissen und Haltungen die Bedeutung von Werten und Normen, die einem menschlichen und solidarischen Zusammenleben förderlich sind. Indem der Ethikunterricht die Schüler dazu anleitet, sich selbst und ihre Mitmenschen bewusst wahrzunehmen, fördert er nicht nur die Entwicklung des eigenen Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls, sondern ebenso das Bewusstsein für die Würde des anderen und die Achtung seiner Bedürfnisse und berechtigten Ansprüche. Mit Blick auf die Inklusion spielt dabei auch der respektvolle Umgang mit Menschen mit Behinderung eine wichtige Rolle.

Gemeinsames Lernen von Schülern, die aus verschiedenen Kulturkreisen stammen, soll dem Einzelnen die Chance eröffnen, seine eigenen kulturellen Wurzeln zu erkennen und unter Achtung anderer Überzeugungen Verantwortung für das Zusammenleben der Menschen zu übernehmen. Die Schüler erwerben deshalb auch Kenntnisse über wichtige Wertvorstellungen in verschiedenen Kulturen sowie der sie prägenden Religionen. Der Ethikunterricht legt damit eine wesentliche Grundlage für ein von Wertschätzung und Toleranz geprägtes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubensvorstellungen. Er will den Schülern Gewaltlosigkeit als unverzichtbares Prinzip für die Bewältigung von Meinungsverschiedenheiten und von Konflikten vermitteln und sie befähigen, mit Herausforderungen, die sich ihnen in diesem Zusammenhang stellen, entsprechend umzugehen.

Ethische Fragestellungen im Kontext aktueller Entwicklungen, z. B. der Folgen der Globalisierung, der Anwendung medizinisch-technischer Entwicklungen oder des Verbrauchs natürlicher Ressourcen, erfordern reflektiertes und verantwortungsbewusstes Bewerten und Handeln. Zu dessen Anbahnung trägt der Ethikunterricht bei, indem er das eigene Handeln und Verhalten der Schüler mit diesen Fragestellungen in einen Zusammenhang stellt.

 

aus Quelle: Lehrplan / ISB

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Der katholische Religionsunterricht eröffnet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihren Fragen nach dem Woher, Wozu und Wohin ihres Lebens und insbesondere der Frage nach Gott nachzugehen. Sie suchen nach überzeugenden Sinnentwürfen für ihr Leben sowie nach Wegen für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben mit anderen Menschen. Diese Fragen und Sehnsüchte eröffnen den jungen Menschen einen spezifischen, religiösen Zugang zur Wirklichkeit.
Im Religionsunterricht denken Schülerinnen und Schüler der Realschule bzw. Wirtschaftsschule über Antworten aus der Sicht des christlichen Glaubens nach, überprüfen die in der Grundschule erarbeiteten Weltdeutungen und Wertvorstellungen und entwickeln diese weiter. Sie erweitern und vertiefen so ihren Lebenshorizont und ihren Glauben.
Die Deutsche Bischofskonferenz setzt mit ihren Verlautbarungen, v. a. mit den Richtlinien für Bildungsstandards für den katholischen Religionsunterricht, einen verbindlichen Rahmen für Kompetenzen und Lerninhalte. Der katholische Religionsunterricht dient demnach dem Erwerb folgender Kenntnisse, Kompetenzen und Haltungen:
Die Schülerinnen und Schüler

  • eignen sich strukturiertes und lebensbedeutsames Grundwissen über den katholischen Glauben an.
    Für Christen lautet die Antwort auf die Frage nach Gott Jesus Christus. Aus der Kraft seiner Verkündigung, aus dem Zeugnis seines Handelns, Lebens, Leidens und Sterbens und vor allem aus der Frohbotschaft seiner Auferweckung erwachsen die Hoffnung und der Glaube der Kirche. Daraus ergibt sich ein neuer und richtungsweisender Blick auf die Wirklichkeit des Ganzen unserer Welt. Die zentralen Inhalte des Glaubens bilden im Sinne eines Orientierungswissens die Grundlage für das altersgemäße Verstehen der vielfältigen Ausdrucksformen religiöser Welterfahrung, von Symbolen, Bildern, biblischen Erzählungen und Gebetsformen sowie Werten und Weisungen zur christlichen Lebensgestaltung. Dieses Verstehen ermöglicht die Entwicklung einer eigenen religiösen Identität; Jugendliche in der Pubertät stehen vor der Aufgabe, den Glauben eines Kindes in den Glauben eines jungen Erwachsenen zu transformieren. Dazu leistet der katholische Religionsunterricht seinen originären Beitrag.
  • machen sich vertraut mit Formen gelebten Glaubens.
    Für eine wachsende Zahl von Jugendlichen ist der Religionsunterricht, insbesondere nach dem Empfang der Firmung in der Pfarrgemeinde, der wichtigste und oft auch einzige Ort der Begegnung mit dem christlichen Glauben. Andererseits interessieren sich die Heranwachsenden in der Pubertät für die Lebenspraxis anderer Menschen und setzen sich auf der Suche nach eigenen Erfahrungen bezüglich Religion und Glaube kritisch mit dem kirchlichen Leben auseinander. Dazu bedarf es Formen erlebter Begegnung mit Glaubenspraxis in Ritualen, Gebetsweisen, einfachen gottesdienstlichen Feiern, in Stilleübungen, christlichen Zeichen und Festen, in Beispielen für soziales Engagement. Sie können die Persönlichkeit der Realschülerinnen und -schüler gerade bei der Vorbereitung auf ihre anstehende Berufswahl stärken und stützen.
  • entwickeln eigene religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit.
    Heute begegnen Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Weise Menschen aus anderen Kulturkreisen, Konfessionen und Religionen. In der Realschule nehmen sie mit wachsendem Alter und zunehmender Lebenserfahrung Neues auf und teilen ihre Vorstellungen und Verstehensweisen miteinander; so lernen sie, einander aufmerksam zuzuhören, entwickeln Offenheit füreinander, stellen Unterschiede fest und gehen dabei respektvoll miteinander um. Der Austausch mit Jugendlichen anderer Konfessionen und Religionen fördert das Zusammenleben und schärft zugleich den Blick für das Wesentliche des christlichen Glaubens. Die Realschule kann als Lebensraum junger Menschen ein Übungsfeld sein, um gewaltfreie Formen von Zivilcourage, gegenseitige Achtung und Toleranz aktiv zu erproben.

Auf der Grundlage des christlichen Welt- und Menschenbildes leistet der katholische Religionsunterricht seinen spezifischen Beitrag für die Anerkennung von Unterschiedlichkeit zwischen Menschen auf der Basis elementarer Gleichwertigkeit. Deshalb fördert er inklusives Handeln.

Der Religionsunterricht ist als bekenntnisgebundenes Fach im Grundgesetz und in der Bayerischen Verfassung verankert. Seine Konfessionalität ermöglicht einen direkten und authentischen Kontakt zum Glauben der katholischen Kirche. Eine solche Rückbindung und Auseinandersetzung mit erlebbaren Glaubensformen und Traditionen bieten die Chance, in einer offenen und weltanschaulich vielstimmigen Gesellschaft einen eigenen religiösen Standpunkt zu entwickeln.

Begegnung mit Religion und Glaube ist nicht auf die Schule beschränkt. Sie findet statt im alltäglichen Zusammenleben in der Familie, in einer Vielzahl von Anlässen innerhalb des sozialen, gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens, in Eindrücken der Medien, an Festtagen des Kirchen- bzw. Kalenderjahres, auch in kirchlichen Aktionen, die sich an Heranwachsende wenden. Jubiläen, Feste im Jahreskreis oder im Kirchenjahr, aber auch schicksalhafte Ereignisse wie Krankheit und Tod im Umfeld der Schule brauchen das Miteinander der gesamten Schulgemeinschaft; Angebote von Schulpastoral und Krisenseelsorge ergänzen und bereichern das Schulleben. Die Pfarrgemeinden übernehmen v. a. mit der Hinführung zum Sakrament der Firmung die Verantwortung für eigene katechetische Angebote. Diese Vorbereitungsphase wirkt auf die Schule und den Unterricht zurück. Die von den Schülerinnen und Schülern zumindest ansatzweise erlebte Glaubenspraxis der Kirche wird im katholischen Religionsunterricht reflektiert, um ihnen dadurch eine fundierte persönliche Glaubensentscheidung zu ermöglichen.

aus Quelle: Lehrplan / ISB

Evangelische Religionslehre

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„Der Evangelische Religionsunterricht hat im Fächerkanon der Schule die Aufgabe, der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler mit der christlichen Tradition in der gegenwärtigen Welt zu dienen. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Sie tut dies in konfessioneller Deutlichkeit und ökumenischer Offenheit. Der Religionsunterricht geschieht unter den Gegebenheiten und Bedingungen der Schule und wird von Kirche und Staat gemeinsam verantwortet.
Aus dieser Aufgabe ergeben sich folgende Ziele:

  • Der Religionsunterricht informiert und orientiert über die christliche Tradition und ihre jüdischen Wurzeln, über die Kirche in Geschichte und Gegenwart, über Fragen der Ökumene und des interreligiösen Dialogs sowie über philosophische und außerchristliche Deutungen von Mensch und Welt. Er will Schülerinnen und Schülern Wege zu einem lebensbezogenen Umgang mit der biblischen Überlieferung eröffnen.
  • Der Religionsunterricht bringt Fragen und Herausforderungen unserer Zeit zur Sprache; er will Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit christlichem Glauben und Handeln anregen und sie ermutigen, vom Evangelium her Perspektiven für die eigene Orientierung zu entwickeln. Bei den damit verbundenen Lernprozessen sind die religiöse Entwicklung und Sozialisation der Schülerinnen und Schüler zu beachten.
  • Der Religionsunterricht fördert die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler; er will sie hinführen zu einem vor Gott verantwortlichen achtsamen Umgang mit Mensch und Welt. Er bietet den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der schulischen Möglichkeiten Lebenshilfe und Begleitung an. Dazu gehört auch, im Leben der Schule Raum zu schaffen für Innehalten und Feiern, für Gebet und Gottesdienst. Der Religionsunterricht unterstützt von seinem christlichen Menschenbild her soziales und kommunikatives Lernen; er fördert Toleranz und Empathie.
  • Der Religionsunterricht bringt die biblische Botschaft nicht nur als historisch Gegebenes zur Sprache, sondern will zugleich offen sein für die persönliche Anrede Gottes an den Menschen. Er will Wege zum Glauben eröffnen und Schülerinnen und Schülern dabei helfen, ihren Ort in der Gemeinschaft der Christen zu bestimmen. Die Schülerinnen und Schüler sollen, auch im Umgang mit bedrückenden Lebenserfahrungen, zu einem Leben aus der Hoffnung des christlichen Glaubens ermutigt werden.

Der Religionsunterricht ist heute geprägt von einer Vielfalt an Konzeptionen und Methoden. Seiner Aufgabe entspricht ein mehrdimensionales Lernen und Lehren. In der spannungsvollen Einheit von Wirklichkeitserfahrung und Glaubensauslegung begegnen sich im Unterricht Lernende und Lehrende als Personen mit einer je eigenen Geschichte. Dass der Religionsunterricht im Vertrauen auf Gott geschehen kann, schließt die Bejahung der menschlichen Grenzen allen Lehrens und Lernens ebenso ein wie die Möglichkeit, immer wieder neu anzufangen.“

(Leitlinien der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den evangelischen Religionsunterricht in Bayern)

aus Quelle: Lehrplan / ISB