Die Wilhelm Leibl Realschule wurde 1967 gegründet.
Die Realschule hat in ihrer bisherigen Geschichte sechs Schulleiterinnen und Schulleiter gehabt, von denen jeder einzelne die Realschule im Verlauf der Zeit kontinuierlich fortentwickelte.
1967

- Aufbau der Schule mit modernster Ausstattung und nach neuesten didaktischen Erkenntnissen
- Einführung der Wahlpflichtfächergruppe II unter großem Widerstand des Kultusministeriums
- Ausgestaltung der Schule zur Ganztagesschule mit Mittagstisch
Marianne Direder (1967-1978)
1978

Walter Formanek († 2018) (1978-1994)
- Ausbau der Infrastruktur zur Schule aufgrund der Erweiterung des Schulzentrums durch Wirtschaftsschule und Gymnasium (z.B. Erweiterung des Bahnsteiges am Schulzentrum)
- Ausgestaltung des Schulhofes mit neuen Pflanzen durch Schüler anlässlich des ersten Umwelttages 1988/89, um den Schulhof und den Eingangsbereich der Schule schöner zu gestalten
- Etablierung der Frühjahrskonzerte zum festen Bestandteil der Schule
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1994

Gisela Hennen (1994-2001)
Während ihrer Amtszeit als Schulleiterin prägte Frau Hennen die Wilhelm-Leibl-Realschule durch zahlreiche bauliche, pädagogische und schulklimatische Entwicklungsmaßnahmen nachhaltig.
Bauliche Entwicklung und Ausstattung
Aufgrund stark gestiegener Schülerzahlen (1997/98: 857 Schülerinnen und Schüler) wurden umfassende Neubau- und Umbaumaßnahmen umgesetzt:
- Ausbau der Schule durch einen Erweiterungsbau
- Schaffung von fünf weiteren zusätzlichen Klassenzimmern
- Neubau eines Pavillons mit Mehrzweckraum und Musiksaal
- Vergrößerung des Lehrerzimmers und der Eingangshalle
- Neuausstattung sämtlicher Fachräume
- Projekt „Schulgartenverschönerung mit Teich“ sowie Gestaltung der Außenanlagen durch eine gemeinsame Schüler-, Lehrer- und Elterngruppe
Maßnahmen für ein gutes Schulklima
Ein besonderes Anliegen war die Stärkung der Schulgemeinschaft und der Verantwortungsbereitschaft:
- Aktion „Schönstes und sauberstes Klassenzimmer“ (seit 1997)
- Aktion „Energiesparen an der Schule“: Schuljahr 1999/2000: Erster Preis beim Energiesparwettbewerb des Landkreises (unter 16 teilnehmenden Schulen)
- Erarbeitung eines Verhaltenskodexes für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler (Schuljahr 1999/2000): erster Entwurf im Rahmen des neu gegründeten zweitägigen Klassensprecherseminars
- Gründung des Sanitätsdienstes (1998)
- Gründung des Arbeitskreises „Schüler-Streitschlichter“ (1999)
- Pädagogische und schulische Akzente
- Schüleraustausch mit Stribro (Tschechien) seit 1995
- Einführung der Wahlpflichtfächergruppe IV mit Rechnungswesen und Französisch im Schuljahr 1997/98
Schulische Höhepunkte und besondere Projekte
- Dreißigjahrfeier der Schulgründung 1997 mit dem Projekt „Alles fließt“ zum Thema Wasser
- Wilhelm-Leibl-Feiern, insbesondere die multimediale Feier zum 100. Todestag am 4. Dezember 2000
- Zahlreiche sportliche Erfolge sowie erfolgreiche Spendenaktionen
2001

Robert Kotouc (2001-2008)
- Bewältigung der Umgestaltung der Realschule von der vierstufigen zur sechsstufigen Form und der damit verbundenen Neueinstellung und Integrierung zahlreicher junger Kolleginnen und Kollegen in das Kollegium
- Aufbau und – bis zur Eigenständigkeit – kommissarische Leitung der Realschule Bruckmühl
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2008

Ursula Endler-Hoehne (2008-2019)
- Erstellung des Leitbildes
- Einführung der OGTS
- Etablierung der Erweiterten Schulleitung
- Bestenförderung mit Talentklassen
- Arbeit von Sozialpädagogen finanziert vom Förderverein bevor das Landratsamt übernommen hat
- Etablierung des Musiktheaters als Säule des Schulprofils
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2019

Matthias Wabner (seit 2019)
- Transformationsprozess der Schule mit Blick auf Digitalität
- Initiierung verschiedener Umbau- und Neubauprojekte:
- Schulaula
- Verwaltung
- Naturwissenschaftsräume
- Schulküche
- Kunst-/Werkentrakt
- Ganztagsschulbereich
2025

Gruppenfoto der Schulleitungen
Das Foto entstand anlässlich der Einweihungsfeier für die umgebauten und sanierte Gebäudeteil am 04.06.2025.
von links nach rechts: Matthias Wabner, Ursula Endler-Hoehne, Gisela Hennen, Robert Kotouc