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PCR-Pooltestungen in 5 und 6

PCR-Pooltests

Zu den in den Schulen stattfindenden PCR-Pooltests („Lollitests“) sind hier  Informationen und weiterführende Links zu finden.

Ein Polymerase-Ketten-Reaktions-Test (PCR-Test) ist eine sehr zuverlässige Testform zum Nachweis einer Coronavirus-Infektion. Bei der Auswertung werden die DNA bzw. RNA, also die Bestandteile, des Virus selbst nachgewiesen. Die Analyse ist aber auch komplexer als bei einem Selbst- oder Schnelltest und erfolgt in speziellen Laboren.

Bei einem Pooltest wird nicht eine einzelne Probe, sondern es werden die Proben mehrerer Personen gemeinsam (in Form einer Sammelprobe) untersucht. So werden Zeit und Material gespart.

  • Fällt diese Poolprobe negativ aus, sind alle Personen, deren Probe entnommen worden ist, negativ.
  • Bei einer positiven Poolprobe werden alle Personen, deren Probe entnommen worden ist, einzeln auf eine Infektion hin untersucht.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des Staatsministeriums:

Informationen zu den Pooltests

Die Teilnahme ist grundsätzlich freiwillig. Es können alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen an den Pooltests teilnehmen, sofern eine gültige Einwilligungserklärung in der Schule abgegeben worden ist.

Eine gültige Einwilligungserklärung liegt dann vor, wenn:

  • die Zustimmung zur Datenverarbeitung durch Schule und Labor erteilt wurde.
  • bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr mindestens eine erziehungsberechtigte Person die Einwilligung per Unterschrift erklärt hat.
  • bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern ab dem vollendeten 14. Lebensjahr zusätzlich auch die Schülerin/der Schüler selbst die Einwilligung mit ihrer/seiner Unterschrift erklärt hat.
  • keine Streichungen auf der Einwilligungserklärung vorgenommen wurden.

Die Einwilligungserklärung wird durch die Schule ausgeteilt und wieder eingesammelt. Sie ist jederzeit schriftlich bei der Schule widerrufbar.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Pooltestung ist die Nennung einer gültigen E-Mail-Adresse und optional die Angabe einer Mobilfunknummer.

Die Einwilligungserklärung und die beiden Anlagen (Anlagen 1: Hinweise zum Ablauf; Anlage 2: Datenschutzhinweise) finden Sie rechts im Downloadbereich.

  • Pro Schülerin bzw. Schüler zweimal wöchentlich PCR-Pooltestung
  • Pooltestung per „Lollitest“: 30 Sekunden Lutschen an einem Abstrichtupfer (wie an einem „Lolli“)
  • zwei Proben pro Person und Testung:
    • Probe I – „Poolprobe“: Sammlung aller Proben eines Pools
    • Probe II – „Rückstellprobe“: Individualprobe jeder Schülerin bzw. jedes Schülers in eigenem Teströhrchen.
    • tägliche Abholung der Pool- und Rückstellproben
    • Auswertung von Pool- sowie – falls nötig – Rückstellproben jeweils via Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR-Verfahren)

Hier finden Sie das umgesetzte Testregime der Wilhelm-Leibl-Realschule.

Testregime der WLRS

 

  • Die Ergebnisübermittlung erfolgt automatisiert:
    Automatische Ergebnisübermittlung an Erziehungsberechtigte und Schule via E-Mail
  • Zusätzliche SMS-Benachrichtigung an Eltern möglich, wenn Individualprobe des eigenen Kindes positiv (2. Einwilligungserklärung dazu nötig)
  • Ergebnisübermittlung in der Regel zwischen 19 und 22 Uhr am Testtag für Pooltests
  • bis ca. 6 Uhr des Folgetags für Rückstellproben im Falle eines positiven Poolergebnisses

Durch die Auswertung der Poolprobe sowie – im Falle eines positiven Pools – der Rückstellproben ergibt sich in der Regel ein eindeutiges Ergebnis bis zum Unterrichtsbeginn, welches Kind positiv, welches negativ getestet ist.

Die nachfolgende Übersicht zeigt die einzelnen Verfahrensweisen:

Umgang mit den Ergebnissen

 

Grundsätzlich finden in den folgenden Fällen Selbsttests statt:

  • in allen 7. bis 10. Klassen wie gehabt.
  • in den 5. und 6. Klassen als zusätzliche Absicherung jeweils am Montag zu Unterrichtsbeginn (unabhängig davon, ob an diesem Tag ein Pooltest in der Klasse stattfindet oder nicht).
  • im Falle eines „intensivierten Testregimes“ nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse.
  • als „Rückfallebene“, falls die PCR-Proben z. B. aus technischen Gründen nicht ausgewertet werden konnten.
  • zur Testung von Schülerinnen und Schüler, die am Tag der PCR-Pooltestung (z. B. krankheitsbedingt) abwesend waren und am Folgetag (an dem keine PCR-Pooltestung in der Klasse stattfindet) wieder den Unterricht besuchen möchten.

Verantwortlich für die Datenverarbeitungen, die durch die digitale Schnittstelle bzw. das Labor stattfinden, ist das folgende beauftragte Labor:

 

Dr. Staber und Kollegen GmbH,

Hofer Straße 15, 81737 München,

Telefon 089 630 238 998,

https://www.labor-staber.de/datenschutz/

 

Zwecke und Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung Ihrer Daten:

Das beauftragte Labor verarbeitet die Daten zum Zweck der Auswertung der Pool- und ggf. Rückstellproben, zur Information der Erziehungsberechtigten und der Schule über das Testergebnis (Rechtsgrundlage: Einwilligung der betroffenen Person bzw. einer erziehungsberechtigten Person nach Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 Buchst. a und Art. 9 Abs. 2 Buchst. a DSGVO). Zur Erfüllung der nach dem IfSG vorgesehenen Pflicht zur Meldung des Ergebnisses einer positiven Rückstellprobe an das zuständige Gesundheitsamt.

Die Bereitstellung der Daten an das Labor ist freiwillig. Unterbleibt eine Bereitstellung, so hat dies für die jeweilige Person keine unmittelbar rechtlich nachteiligen Folgen; allerdings kann in einem solchen Fall nicht am Pooltestverfahren teilgenommen werden.

Empfänger von personenbezogenen Daten:

Wenn Sie Ihre Einwilligung in das PCR-Pooltestverfahren erteilen, werden die für das Verfahren notwendigen und von der Schule übermittelten Daten (Nachname, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Postanschrift, Klasse, Schule; Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Person (E-Mailadresse, ggf. mobile Telefonnummer)) im Rahmen der digitalen Schnittstelle (www.pooltest-bayern.de; Novid20 GmbH) des Labors verarbeitet. Novid20 verarbeitet die Daten ausschließlich im Auftrag des Labors (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO).

Die Labore machen das Ergebnis des PCR-Pooltests und ggf. das Ergebnis der Rückstellprobe sowie die Zuordnung der einzelnen Schülerinnen und Schüler zum Pool bzw. zur Rückstellprobe auch den Schulen zugänglich. Dies ist notwendig, um einen sicheren Schulbetrieb aufrechtzuerhalten.

Das auswertende Labor ist im Falle einer positiven Rückstellprobe verpflichtet, das zuständige örtliche Gesundheitsamt (§ 9 Abs. 4 S. 1 IfSG) über dieses Ergebnis, den Namen und die weiteren Angaben in § 9 Abs. 1 IfSG (soweit bekannt) zu informieren (§ 7 Abs. 1 Nr. 44a, §§ 8 Abs. 1 Nr. 2, 9 IfSG). Das Gesundheitsamt übernimmt das Management des Falls.

In anonymisierter Form werden statistische Daten für die wissenschaftliche Forschung an das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der LMU München übermittel. Das IBE begleitet die Pooltestungen an den bayerischen Schulen wissenschaftlich, um Aufschluss über die Ausbreitung des Coronavirus an Schulen zu erhalten. Mehr Projektinformationen finden Sie unter: https://www.ibe.med.uni-muenchen.de/forschung/coronatests/index.html.

Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten:

Alle Ergebnisse, die das Labor in der digitalen Schnittstelle verarbeitet, werden nach 14 Tagen gelöscht.

Ihre Rechte:

Als Betroffener einer Datenverarbeitung haben Sie bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen die folgenden Rechte, die gegenüber dem Verantwortlichen ausgeübt werden können: Recht auf Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO); Recht auf  Berichtigung (Art. 16 DSGVO); Recht auf Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung (Art. 17 und 18 DSGVO); Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO); Recht, ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen; Widerspruchsrecht (Art. 21 Abs. 1 Satz 1 DSGVO).  

Unabhängig davon haben Sie ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO), dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (Postanschrift: Postfach 1349, 91504 Ansbach, Postanschrift: Promenade 18, 91522 Ansbach, E-Mail: poststelle@lda.bayern.de, Internet: https://www.lda.bayern.de).

Weitere Informationen:

Nähere Informationen zum Datenschutz, insbesondere die Kontaktdaten des/der Datenschutzbeauftragten des Labors und nähere Informationen zu den Rechten der Betroffenen finden sich in den Datenschutzhinweisen auf der Webseite des Labors unter dem Reiter „Datenschutz“ bzw. „Datenschutzerklärung“ (siehe oben) oder können beim Labor erfragt werden (siehe Kontaktdaten oben).