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KESCH – Kooperation Elternhaus – Schule

KESCH-Konzept

A | Leitgedanken

Als Schule ist es unser oberstes Ziel, den verfassungsgemäßen Bildungs- und Erziehungsauf- trag erfolgreich umzusetzen. Wir wollen Wissen und Können vermitteln, auf das Berufsleben und weiterführende Schulen vorbereiten sowie Geist und Körper, Herz und Charakter bilden. Ebenso interessiert an der Entwicklung der Kinder sind Eltern und Erziehungsberechtigte. Deshalb ist eine faire, wertschätzende Kommunikation und eine konstruktive Feedback-Kultur die Basis einer guten Zusammenarbeit zwischen allen Mitgliedern der Schulgemein- schaft.
Gemeinsam arbeiten wir am Lernfortschritt der Kinder. Dies geschieht durch aufmerksame und sorgfältige Begleitung. Lehrpersonen und Eltern stehen in engem Kontakt und bieten größtmögliche Unterstützung.

B | Leitgedanken

Die Wilhelm-Leibl Realschule (gegründet 1967) ist Teil eines Schulzentrums mit ca. 3000 Schülern. Davon besuchen etwa 1100 unsere Schule. Ca. 80 Lehrpersonen unterrichten in 41 Klassen (Stand: 2015). Innerhalb des Kollegiums sind alle Altersgruppen vertreten, die Fluk- tuation ist niedrig. Zum Angebot unserer Schule gehört eine Offene Ganztagsschule (OGTS). Das Einzugsgebiet der Schule ist kleinstädtisch-ländlich geprägt, der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund beträgt etwa 15%. Die Eltern begleiten die schuli- sche Entwicklung ihrer Kinder überwiegend interessiert und engagiert. In der Region ist die Berufstätigkeit beider Elternteile nicht selten, weshalb viele Elternkontakte telefonisch oder per Email stattfinden. Der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit hohem Beratungs- und Unterstützungsbedarf ist verhältnismäßig gering, aber stabil vorhanden. Als besonders ge- winnbringend erweist sich seit einigen Jahren das Projekt „Special Zoom“, welches von der Sozialpädagogin Verena Freiwald geleitet wird. Ermöglicht durch Sponsoren können hier Schülerinnen und Schüler, die besondere Hilfe benötigen, unterstützt werden.

C | Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differen- zierten Elternarbeit

Ziele unserer Schule:
In der Schule herrscht eine einladende, freundliche und wertschätzende Atmosphäre. Die Schulgemeinschaft wird durch gemeinsame Aktionen gefestigt.

Maßnahmen:

  • Sommerfest
  • Musical
  • Elterncafé am 1. Schultag für Eltern der neuen Fünftklässler
  • Spendenveranstaltungen wie Spendenlauf und Weihnachts- bzw. Osterbazar
  • Elternstammtische, auch, auf Einladung, für Klassenleiter und Lehrkräfte
  • Weihnachtsessen der Schulleitung, der Lehrpersonen und des Elternbeirats
  • Willkommenskultur: übersichtliche Homepage, Beschilderung im Schulhaus
  • Tutorenbetreuung der 5. Klassen
  • Klassenklimatage

Ziele unserer Schule:

Schule, Eltern und Elternvertreter pflegen einen regelmäßigen, auch anlassunabhängigen Informationsaustausch.Schule und Eltern nutzen vielfältige Kommunikationswege und -formen zur gegenseitigen Information. Die Klassenelternsprecher der einzelnen Klassen fungieren als Sprachrohr der Elternschaft. Die Schule ist in der Regel über die besonderen Lernvoraussetzungen der Kinder und Jugendlichen und – soweit diese für ihre individuelle Förderung bedeutsam sind – über ihre außer- schulische Lebenssituation informiert.
Das Projekt ‚Special Zoom‘ ermöglicht eine individuelle Problembewältigung.

Maßnahmen:

  • professionelle Kommunikation aller Lehrpersonen mit den Eltern
  • bei Bedarf Hinzuziehen weiterer Fachkräfte (zweite Lehrkraft, Schulleitung, Beratungslehrkraft, Projektstelle ‚Special Zoom‘) zu Elterngesprächen
  • regelmäßige Klassenelternabende und zweimal pro Schuljahr Elternsprechtage
  • problemlose Weiterleitung von Terminvereinbarungen/Rückrufwünschen der Eltern an
    Lehrpersonen
  • Lehrpersonen führen Elterngespräche auf Wunsch der Eltern, bzw. anlassgegeben (ggf.
    auch unter Beteiligung der Schüler)
  • Terminplanung für Elterngespräche erfolgt ggf. telefonisch und zeitlich flexibel
  • schnelle, schriftliche oder telefonische Rückmeldung an Eltern bei Problemen (fehlende
    Hausaufgaben, häufiges Fehlverhalten etc.)
  • einmal jährlich gemeinsame Aussprache der Klassenelternsprecher, Elternbeiräte und
    Schulleitung
  • Beratungsgespräche zur Schullaufbahn durch den Beratungslehrer
  • Ausgabe von drei Zwischenberichten pro Schuljahr, bei Bedarf Erstellung eines Notenbogens
  • gut strukturierte, stets aktuelle Schulhomepage, auf der Termine, aktuelle Elternbriefe
    und Besonderheiten leicht zu finden sind
  • Eltern erhalten Informationen auch über einen Email-Verteiler
  • Verbindungslehrer führen Beratungsgespräche mit Eltern und deren Kindern


Ziele unserer Schule:
Die Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgt systematisch und koordiniert in Verantwortung der Schule. Die Kinder werden altersadäquat mit einbezogen. Die Eltern beteiligen sich am schulischen Geschehen, bringen ihre Stärken und Ressourcen ein und unterstützen die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.
Die Eltern informieren selbige, insbesondere die Klassenleiter, über besondere Lebenssituati- onen ihrer Kinder.
Die Schulgemeinschaft ist mit Erziehungs- und Bildungspartnern in Stadt und Region vernetzt.

Maßnahmen:

  • Vorträge für Eltern zu bestimmten Themen (Smartphone, Internet, Suchtprävention, Sexualerziehung)
  • Berufsinformationsveranstaltungen mit Eltern
  • Einzelsprechstunden beim Berufsberater an der Schule
  • Vorträge von Vertretern namhafter Unternehmen und anderen Organisationen
  • Informationsveranstaltung zum Thema Zweigwahl für Eltern von Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe
  • regelmäßige Schulforumssitzungen

Ziele unserer Schule:
Als Lehrerinnen und Lehrer unterstützen wir die Motivation unserer Schülerinnen und Schü- ler durch mannigfaltige Methoden und wecken ihr Interesse an verschiedenen Lerninhalten. Wir begegnen den Schülerinnen und Schülern wohlwollend und unterrichten fachlich fundiert, abwechslungsreich und lebendig. Wir zeigen unseren Schülerinnen und Schülern Wege, wie sie innere Widerstände überwinden sowie Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz entwickeln können.

Maßnahmen:

  • spendenfinanzierte Projektstelle ‚Special Zoom‘: Sozialpädagogin begleitet und unterstützt Kinder mit speziellen Erfordernissen, deren Eltern und die beteiligten Lehrpersonen durch niederschwellige Beratung. Bei Bedarf wird Kontakt zu Fachstellen und Kli- niken hergestellt
  • Kriseninterventionsteam sowie das Anti-Mobbing-Team
  • akute Krisen werden Schulleitung und betroffenen Lehrpersonen gemeldet
  • Anti-Mobbing-Leitfaden für die Vorgehensweise bei konkreten Fällen, präventiv regelmäßige Anti-Mobbing-Seminare in den unteren Jahrgangsstufen durch ausgebildete
    Lehrpersonen
  • ggf. Zusammenarbeit mit externen Beratern bei Elternabenden und im Klassenverband
  • Ausbildung von Streitschlichtern
  • Möglichkeit von Elterngesprächen im Rahmen der Offenen Ganztagsschule und durch die Schulpsychologin
  • regelmäßige Suchtpräventionsprojekttage für die 7. Jahrgangsstufen durch externe Sozialpädagogen im Projekt Netpiloten informieren ausgebildete Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgangsstufen in den unteren Klassen über die Gefahren des Internets

Ziele unserer Schule:
Die Klassenleitung ist bestrebt, die Individualität des Einzelnen zu bewahren. Als Anlaufstelle für die Lehrer der Klasse kooperiert die Klassenleitung mit allen in der Klas- se Unterrichtenden.
Auch Eltern finden im Klassenleiter einen verlässlichen Ansprechpartner.

Maßnahmen:

  • informeller Austausch über besondere Schülerinnen und Schüler, Weitergabe von Informationen (schriftlich/mündlich) durch Klassenleitung an die unterrichtenden Lehrpersonen
  • Steuerung der Kommunikation zwischen den verschiedenen Lehrpersonen einer Klas- se, den Schülerinnen und Schülern, den Eltern, Schulleitung, und der Projektstelle ‚Special Zoom‘ durch die Klassenleitung
  • mindestens zweimal jährlich Klassenkonferenzen
  • bei Bedarf und wichtigen Ereignissen zusätzliche Klassenkonferenzen
  • regelmäßige Klassenleiterstunden

D | Qualitätssicherung

Eine regelmäßige interne Evaluation

  • überprüft die Umsetzung der Maßnahmen,
  • überprüft die Zufriedenheit der Eltern mit dem schulischen Angebot,
  • dokumentiert Erfolg oder Misserfolg der Schulentwicklung durch den Vergleich der

Zufriedenheitswerte über mehrere Befragungen hinweg und bietet Raum für Feedback durch die Eltern. An der Schule finden regelmäßig schriftliche Befragungen von Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrpersonen zum Zweck der Qualitätssicherung und -verbesserung statt. Dies geschieht besonders auch in persönlichen Gesprächen.

E | Beteiligung der Schulgemeinschaft

Die Schwerpunkte der schulspezifischen Elternarbeit wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen erstellt. Nach Befragung von Lehrern und Eltern kristallisierten sich die wesentlichen Punkte heraus. In Kleingruppen wurden diese noch einmal überarbeitet. Die endgültige Ausarbeitung der einzelnen Maßnahmen oblag anschließend der Schulleitung sowie der Erweiterten Schulleitung.