Max-Mannheimer-Str. 1 83043 Bad Aibling
08061 936190
sekretariat@rs-badaibling.de

Aktuelles zum Corona-Virus SARS-CoV-2

Allgemeinverfügung des StMGP vom 06.03.2020

… zum Besuch von Schulen, Kindertagesein-richtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätte. 

Die folgende Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 06.03.2020 betreffend Rückkehrer (Schülerinnen und Schüler) aus Risikogebieten ist von uns als Schule ab sofort und konsequent zu beachten.Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft sind entnehmen sie bitte den einschlägigen Internetseiten des Robert-Koch-Instituts.

Hinweise zur Allgemeinverfügung

Zwar ist Südtirol erst am 05.03.2020 in die Liste der Risikogebiete aufgenommen worden, gleichwohl gilt: Schülerinnen und Schüler, die in den Frühjahrsferien in Südtirol waren, müssen bis einschließlich 14 Tage nach Rückkehr aus dem Risikogebiet zu Hause bleiben. Beispiele:

  • Rückkehr am 28. oder 29.02. oder am 01.03.2020:
    Verbot des Schulbesuchs bis einschließlich 13.03.2020.

  • Rückkehr am 26.02.2020:
    Verbot des Schulbesuchs bis ein- schließlich 11.03.2020.

Kinder mit Fieber und anderen Krankheitssymptomen

Schüler/innen, die nicht in Risikogebieten waren, aber erhebliche Krankheitssymptome wie insbesondere Fieber zeigen, sollen auch wenn sie in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet waren, ebenfalls zu Hause bleiben. Die Vorlage eines ärztlichen Attestes soll erst gefordert werden, wenn die Schülerin/der Schüler mehr als 5 unmittelbar aufeinanderfolgende Schultage fehlen.

So verfahren aktuell die Gesundheitsämter

Die Gesundheitsämter sind angehalten wie folgt vorzugehen:

  • Verdachtsfall:
    Sollte ein Verdachtsfall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schulklasse bei einer Schülerin/einem Schüler auftreten, so bleibt die bzw. der betroffene Schülerin bzw. Schüler sowie die gesamte Schulklasse auf Anordnung des Gesundheitsamts für zwei Tage dem Unterricht fern. In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1 BaySchO.
  • Bestätigter COVID-19-Fall:
    Tritt ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schul- klasse bei einer Schülerin/bei einem Schüler auf, so schließt das Gesundheitsamt die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht aus. Ob weitere Maßnahmen, z.B. die Schließung eines Teils oder der gesamten Schule, notwendig sind, entscheidet das Gesundheitsamt im Einzelfall. Dabei sind insbesondere die räumliche Situation (mehrere Schulgebäude/Schulstandorte), die Unterbringung der betroffenen Klasse, innerschulische Kontakte der Klasse (z. B. gemeinsame Kurse mit anderen Klassen) zu beachten. Für den Fall einer solchen Anordnung des Gesundheitsamts gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1.

Diese Maßnahmen werden ausschließlich vom jeweiligen Gesundheitsamt veranlasst; gesonderte Schließungsmaßnahmen sind daneben seitens der Schulleitung nicht veranlasst. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an das örtliche Gesundheitsamt.

 

  • Kontaktpersonen
    Kontaktpersonen von Personen mit COVID-19-Erkrankung werden grundsätzlich vom Arzt/von der Gesundheitsbehörde identifiziert. Sollte gleichwohl bekannt werden, dass Schüler aus Familien (Eltern, Geschwister) mit einem bestätigtem COVID-19-Erkrankten die Schule besuchen ist umgehend das Gesundheitsamt zu informieren und dort Weisung einzuholen, ob die Schülerin/der Schüler nach Hause zu schicken ist.

Merkblatt für die Erziehungsberechtigten und Schülerinnen und Schüler- Maßnahmen COVID-19)

Risikobewertung des Robert Koch-Instituts (RKI) 

In Deutschland liegt die Zahl der bestätigten Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) noch im zweistelligen Bereich, mehrere Bundesländer haben Fälle gemeldet. Auf globaler Ebene handelt es sich um eine sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation. Mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland sowie weiteren Übertragungen innerhalb Deutschlands muss gerechnet werden. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Hier ist wie folgt zu differenzieren:

  • Schülerinnen und Schüler, die mit unspezifischen Allgemeinsymptomen (wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall) oder akuten respiratorischen Symptomen (z.B. Husten, Schnupfen) erkrankt sind und sich in den letzten 14 Tagen vor Symptombeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sowie Schülerinnen und Schüler, die unter den o.g. Symptomen leiden und Kontakt zu einem COVID-19 Patienten hatten, sind begründete Verdachtsfälle. Diese Personen bleiben zuhause und setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder kontaktieren den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der Telefonnummer 116 117), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sollte nach Einschätzung des Hausarztes bzw. des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes eine Testung erforderlich sein, werden diese die Testung vornehmen.
  • Schülerinnen und Schüler, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem COVID-19 Erkrankten hatten, müssen sich, auch wenn sie keine der o.g. Symptome aufweisen, umgehend an ihr Gesundheitsamt wenden.
  • Schülerinnen und Schüler, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, wird angeraten, unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte zu vermeiden und, sofern das möglich ist, zu Hause zu bleiben. Die Schule ist umgehend darüber in Kenntnis zu setzen. In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1 BaySchO.

Maßnahmen, wie

  • Ausschluss einzelner Schüler vom Unterricht
  • Temporäre Schließung der Schule
  • Informationsweitergabe über die Hintergründe von Einzelfällen und Hinweise zum Verhalten an Lehrkräfte, Schüler, Erziehungsberechtigte u.a.

werden vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt nach einer Risikobewertung im Einzelfall veranlasst und von der Schulleiterin/dem Schulleiter umgesetzt.

Grundsätzlich gilt augenblicklich uneingeschränkt die Schulpflicht.

Hinweise zu Reiserückkehrern aus Risikogebieten sind dem aktuellen Merkblatt des Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des RKI zu entnehmen, die unter folgenden Links zu finden sind:

Wer nicht aus einem Risikogebiet kommt und keinerlei Kontakt zu einem COVID-19 Erkrankten hatte, soll wie üblich bei Erkältungskrankheiten vorgehen und muss keine zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen beachten, außer der üblichen Hygienemaßnahmen (siehe Punkt 2.).

Die üblichen Hygieneempfehlungen beim Vorliegen von infektiösen Atemwegserkrankungen, wie z. B. bei der saisonalen Grippe, schützen auch vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2):

  • Abstand halten und engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind, meiden
  • Häufiges Händewaschen
  • Beim Niesen und Husten Mund und Nase mit der Armbeuge abdecken.
    Aktuelle Empfehlungen zu Hygienemaßnahmenfinden Sie auch auf unserer Website: https://realschule-bad-aibling.com/gesundheitsvorsorge/

Wir empfehlen,  sich nach den aktuellen Informationen des Auswärtigen Amtes zu richten, vgl. Sie bitte https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender.

Die Entscheidung, ob Klassenfahrten, schulische Auslandsreisen u.ä. stattfinden, hat die Schule vor Ort zu treffen. Die Schulen haben hier unter Berücksichtigung der Umstände (insbes. Zielort und gegebene Situation, s.o.) zu entscheiden. Insbesondere muss geprüft werden, ob in Abstimmung mit dem jeweiligen Reiseunternehmen eine Umbuchung/Stornierung möglich ist. Für Gebiete, die ein Ein- bzw. Ausreiseverbot verhängt haben, dürfte dies problemlos möglich sei, da ein objektives Reisehindernis vorliegt. Für noch nicht gelistete Gebiete muss ein derartiges Hindernis verneint werden. Sofern eine Umbuchung/Stornierung nicht möglich ist, die Reise aber dennoch nicht angetreten wird, haben die Erziehungsberechtigten die Gebühren zu tragen.

Coronavirus-Telefon- Hotline des LGL

09131 6808-5101

Gesundheitsamt

Landratsamt Rosenheim
Staatliches Gesundheitsamt
Prinzregentenstraße 19
83022 Rosenheim

Öffnungszeiten

  • Mo – Mi 8:00 Uhr – 12:00 Uhr
    14:00 Uhr – 15:45 Uhr
  • Do 8:00 Uhr – 12:00 Uhr
    14:00 Uhr – 17:00 Uhr
  • Fr 8:00 Uhr – 12:00 Uhr

Links und Downloads