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Aktuelles zum Schulbetrieb

Schulbetrieb

aktualisiert am 14.05.2021 um 13:30 Uhr

Wir haben Ihnen über die SchulApp eine Nachricht geschickt, in der wir auf die besondere Situation der kommenden Schulwoche eingehen. Prüfen Sie bitte das Postfach, dort finden Sie einen Link zum Elternbrief.

Sollten Sie die Mail nicht erhalten haben, Schreiben Sie uns bitte eine Nachricht an schulleitung@rs-badaibling.de oder verwenden Sie das Kontaktformular.  

Das Kultusministerium hat mit Schreiben vom 10.05.21 Änderungen mit Blick auf die Leistungsnachweise bekannt gegeben. Wir haben die Hinweise unter den Punkten 

  • 05 a | Leistungsnachweise
  • 06 | Zeugnisnoten 

eingearbeitet und die dortigen Infos angepasst. 

 

Bis zu den Pfingstferien gelten die bisherigen Regelungen unverändert weiter.

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 ist nur Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand möglich für die Abschlussklassen.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 findet in allen Jahrgangsstufen aller Schularten Wechsel- bzw. Präsenzun-terricht mit Mindestabstand statt.
 

Den aktuell gültigen Inzidenzwert finden Sie hier:

aktualisiert: 06.05.21 | 06:15 Uhr

Ab Montag, 7. Juni – nach den Pfingstferien –  gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz

  • von 0 bis 165:
    Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen (neu!)
  • über 165:
    Wechsel- bzw. Präsenzunterricht für Abschlussklassen einschließlich der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen; übrige Jahrgangsstufen: Distanzunterricht.

Wie der Unterricht vor Ort jeweils organisiert wird, kommunizieren die Schulen. Weitere Informationen finden Sie hier:

  • Weiterhin ist der Nachweis eines negativen Covid-19-Testergebnisses (in der Schule durchgeführter Selbsttest bzw. außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführter PCR- oder POC-Antigen- Schnelltest) Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenztagen des Wechselunterrichts, der Notbetreuung und der Mittagsbetreuung.
  • Neben den übrigen Maßnahmen zum Infektionsschutz gilt auch die Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände (einschließlich Unterrichtsraum) weiter.
  • Kinder mit akuten Krankheitssymptomen müssen auf jeden Fall zuhause bleiben.

    Bitte beachten Sie, dass ein Schulbesuch bei leichten Krankheitssymptomen zwar möglich ist, allerdings muss der Schule ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus.

    Weitere Infos… 


    Lesen Sie bei Bedarf (links) Erläuterungen zu den verschiedenen Unterrichtsformen (02 – 04) und wie der Unterricht organisiert wird.

aktualisiert: 21.04.21 | 10:15 Uhr

Welche Auswirkungen hat die sog. „Corona-Notbremse“ des Bundes auf den Unterrichtsbetrieb in Bayern? (akt. 29.04.2021, 10:30 Uhr) Quelle 

Für den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Bayern ändert sich durch die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes durch den Bund vorerst nichts.

Aktuell bestehen für den Unterrichtsbetrieb in Bayern Vorgaben, die strenger sind als die im neuen Infektionsschutzgesetz. Da die Infektionszahlen in Bayern nach wie vor sehr hoch sind, gelten diese strengeren Regeln weiter. Das neue Infektionsschutzgesetz lässt das ausdrücklich zu.

Lediglich bei der Frage, ab welchem Zeitpunkt beim Über- oder Unterschreiten des Schwellenwertes von 100 bei der 7-Tage-Inzidenz die jeweilige Unterrichtsform gilt, wurden aufgrund des bundesrechtlichen Rahmenbedingungen Anpassungen vorgenommen:

Inzidenz höher als 100 an 3 Tagen in Folge

  • Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den jeweiligen Schwellenwert an drei aufeinander folgenden Tagen, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem übernächsten Tag in Kraft.
  • Beispiel: Wenn der Schwellenwert 100 am Sonntag Montag und Dienstag überschritten wird, gilt ab Donnerstag Distanzunterricht mit Ausnahme für die Abschlussklassen, die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen und die Jahrgangsstufe 4 an Grundschulen.

Inzidenz niedriger  als 100 an 5 Tagen in Folge

  • Unterschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den jeweiligen Schwellenwert an fünf aufeinander folgenden Tagen, treten die entsprechenden Maßnahmen ab dem übernächsten Tag in Kraft.
  • Beispiel: Wenn der Schwellenwert am Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag unterschritten wird, gilt ab Dienstag Präsenzunterricht mit Mindestabstand bzw. Wechselunterricht für alle Jahrgangsstufen.

Maßgeblich ist jeweils der vom RKI im Internet veröffentlichte Wert. Letztlich informiert die Schule die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten über den Wechsel im Unterrichtsbetrieb.

Aktuelle Themen

aktualisiert am 11.05.2021 um 09:15 Uhr

aktualisiert: 21.04.21 | 10:15 Uhr

Unsere Lehrkräfte leiten die Selbsttest der Schülerinnen und Schüler jeweils zur ersten Stunde an. An unserer Schule stehen die Selbsttest der Firma La Roche und der Firma Siemens zur Verfügung.
  • Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an den Präsenzphasen des Wechselunterrichts ist nach den Osterferien an den Nachweis eines – schriftlichen oder elektronischen – negativen Testergebnisses in Bezug auf eine SARS-CoV-2-Infektion geknüpft.
  • Dies gilt auch für die Teilnahme an der Notbetreuung, Mittagsbetreuung und bei sonstigen Schulveranstaltungen.
  • Sollten Schülerinnen und Schüler zum Präsenzunterricht ohne nötige Test-Nachweise erscheinen und keinen freiwilligen Selbsttest an der Schule durchführen, so können diese nicht am Präsenzunterricht teilnehmen; das Schulgelände ist zu verlassen.
  • Gleiches gilt für Personen, die der Verpflichtung zum Tragen einer Mund- Nasen-Bedeckung nach § 18 Abs. 2 der 12. BayIfSMV nicht nachkommen.
  • Obige Regelungen gelten für die schulischen Ganztagsangebote sowie die Mittagsbetreuung entsprechend.
  • Die Teilnahme an schriftlichen Leistungsnachweisen ist nur im Präsenzunterricht möglich. Siehe hierzu auch unter “05 | Leistungsnachweise”.
  • Die Schule stellt sicher, dass  diejenigen Schülerinnen und Schüler, die aufgrund fehlenden Testnachweises nicht am Präsen- zunterricht teilnehmen können, Anschluss am Unterrichtgeschehen haben. Dies geschieht in unterschiedlicher Form und Intensität abhängig von der aktuellen Unterrichtsform (siehe 02 – 04 “Präsenzunterricht”, “Wechselunterricht” und “Distanzunterricht).
Weitere Infos zum Thema Selbsttest …
  • Wir sprechen von “Präsenzunterricht”, wenn die Schülerinnen und Schüler in der Schule unterrichtet werden.
  • Ob Präsenzunterricht stattfinden kann, ist abhängig von der jeweiligen “Sieben-Tage-Inzidenz” im Landkreis Rosenheim.
  • Die letzte Festlegung trifft das Gesundheitsamt in Abstimmung mit dem Schulamt. Als Schule erfahren wir immer am Ende der Woche, welche Inzidenz-Regelung in der kommenden Woche gilt.

Liegt die “Sieben-Tage-Inzidenz” in der jeweiligen Region

UNTER / BIS 100 …

  • findet grundsätzlich Wechsel- oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt.
  • findet Präsenzunterricht für die ganze Klasse statt, wenn der vorgesehene Unterrichtsraum groß genug ist, um den Mindestabstand von 1,5m einhalten zu können. Diese Bedingung können wir derzeit nur für die Abschlussklassen (10. Klassen) vorhalten.
  • findet Wechselunterricht für die ganze Klasse statt, wenn der vorgesehene Unterrichtsraum zu klein ist, um den Mindestabstand von 1,5m einhalten zu können kann. In diesem Fall wird die Klasse Ihres Sohnes/Ihrer Tochter in zwei Gruppen (Gruppe “HomeA” oder “HomeB”) eingeteilt. Beide Gruppen werden im Wechsel  unterrichtet. An einem Tag ist die Gruppe “HomeA” in der Schule und am anderen Tag die Gruppe “HomeB”.

ÜBER 100 …

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 findet in den Jahrgangsstufen 5-9 für die ganze Klasse Distanzunterricht statt.
  • In den Abschlussklassen findet weiterhin Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt, sofern die örtliche Kreisverwaltungsbehörde keine anderslautende Anordnung erlässt.
  • Auch der Besuch der Notbetreuung ist bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 nur mit einem negativen Corona-Testergebnis möglich.

Das “Wesen” des Wechselunterrichts

  • Bei “Wechselunterricht” ist immer ein Teil der Klassengruppe in der Schule (=Präsenzunterricht) und der andere Teil zuhause (=Distanzlernen).
  • Der Wechselunterricht hat also zum Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler täglich abwechselnd in der Schule, von der Lehrkraft und vor Ort unterrichtet werden.
  • Es liegt also in der Natur der Sache, dass sich der Wechselunterricht  – wir sprechen nicht vom reinen Distanzunterricht – auf den Unterricht in der Schule fokussiert. 

Gruppen “HomeA” und “HomeB”

Die Einteilung erfolgt in zwei Gruppen “HomeA” und “HomeB”. Jede Schülerin und jeder Schüler kann in seinem Zugang zu WebUNTIS sehen,

  • welche der beiden Gruppen jeweils zuhause ist oder in der Schule und
  • in welcher Gruppe er/sie ist.

Was bedeutet das für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund des Wechsels an einem Tag zuhause sind? 

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund des Wechselmodus an einem Tag nicht am Präsenzunterricht in der Schule teilnehmen …

Das leistet die Schule für die Schülerinnen und Schüler zuhause:

  • Die Lehrkraft stellt in pädagogisch und didaktischer Verantwortung für den Unterricht im jeweiligen Fach und für die jeweilige Klasse angemessene Lernangebote zur Verfügung.
  • Die meisten Lehrkräfte handhaben dies so, dass zu Beginn jeder Stunde die Anwesenheit über Teams geklärt wird und Fragen zum Ablauf der jeweiligen Stunde geklärt werden. Manchmal werden an dieser Stelle digitale Lernaufträge erteilt.
  • Die Schule ist nicht verpflichtet, – im Wechselunterricht ! – bestimmte Distanzangebote für die Schülerinnen und Schüler zuhause einzurichten.
  • Die Schülerinnen und Schüler können auch keinen Anspruch darauf erheben.

Warum können Schülerinnen und Schüler, die aufgrund des Wechselunterrichts zuhause sind, nur eingeschränkt unmittelbar am Unterricht der Schule teilnehmen?

Im Gegensatz zum reinen Distanzunterricht – hier sind ja alle Schülerinnen und Schüler zuhause  und werden gleichermaßen, zeitgleich und auf einem Informationsweg versorgt –  stellt uns der Wechselbetrieb an der Schule vor große Herausforderungen:

  • Der Unterricht wird schon seit Beginn der Pandemie von  Lehrkräften vor Ort (in der Schule) und auch von Zuhause aus erteilt (bei Risiko-Erkrankungen, angeordneter Quarantäne, Schwangerschaften usw.).
  • Im Fall von Erkrankungen oder behördlich angeordneter Quarantäne wechseln Schüler/innen und Lehrkräfte (einzeln oder im Klassenverband) in den Distanzschulbetrieb. Wenn wir in solchen Fällen auch noch vor Ort Vertretungen einteilen müsen, dann reichen unsere Kapazitäten einfach nicht mehr aus.
  • In einzelnen Klassen und Fächern können wir manchmal durch “Lehrerdifferenzierungen” den Unterricht bei geteilten Gruppen (eine Gruppe hier, die andere dort) auch durch zwei Lehrkräfte gleichzeitig anbieten:  Eine Lehrkraft unterrichtet dann in der Schule, eine andere Lehrkraft unterrichtet von der Schule oder von zuhause aus den anderen Teil.
  • Im Wechselunterricht kann Video- und stundenplanmäßiger Unterricht, wie er im reinen Distanzunterricht stattfinden kann, den Schülerinnen und Schülern zuhause aber nur eingeschränkt oder gar nicht angeboten werden.

Die Gründe dafür sind vielschichtig:

  • Die Kapazitäten der Internetanbindung erlauben es nicht, dass bei Wechselunterricht in allen Jahrgangsstufen alle Lehrkräfte im Schulhaus ihren Unterricht via Teams “live” übertragen können. Vielleicht haben Sie in Ihrer häuslichen Umgebung schon einmal Übertragungsprobleme bei nur einer (!) Video-Sitzung erlebt?  Wir führen – ebenfalls über eine (!) “normale” Internetleitung – zeitgleich zwischen 30 und 40 Video-Sitzungen durch. Dadurch sind die Grenzen des Upload-Volumens schnell erreicht.
  • Ja auch das kann ihm Einzelfall vorkommen: Ausfall von Hardware (W-LAN, Router, Switche, Computer, iPads usw.) – alles wie man es aus dem privaten Bereich kennt und über das man sich auch privat im Einzelfall ärgert. Sie können sich vielleicht vorstellen, das uns so etwas mindestens so wie Sie stresst und ärgert, weil mal schnell 800 Menschen davon betroffen sein können. Aber: Wir haben es relativ gut im Griff. Und: Wir sind kein Hochleistungs-Rechenzentrum, das eine 100%ige Online-Verfügbarkeit garantieren sollte. Wollen wir auch nicht sein.
  • Der Begriff “Wechselunterricht” darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Fokus in diesem Fall auf dem Präsenzunterricht in der Schule liegt. Das hat viele Gründe, die nur beispielhaft aufgezählt werden können: Die Vorgaben des Hygieneschutzes, pädagogische und erzieherische Maßnahmen vor Ort, Fragen der Aufsichtsverpflichtung und viele andere in der Natur des Unterrichts liegende Aufgaben und Arbeitsprozesse erfordern die volle, erhöhte Aufmerksamkeit und Zuwendung der Lehrkraft für die Schülerinnen und Schüler vor Ort.
  • Das bedeutet: Unterricht kann nicht 1:1 gestreamt oder nach Hause übertragen werden.
  • Unterricht ist keine Presse- oder Video-Konferenz wie wir sie aus anderen Bereichen des Alltags kennen. Unterricht ist kein Film, bei dem man auf Start drückt und diesen dann abspult. Der Präsenzunterricht leistet das, was Unterricht zu leisten hat:  Er lebt von der Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften.
  • Weder wir noch andere, uns bekannte Schulen haben je behauptet, dass Distanzlernen oder Distanzunterricht es ermöglicht, den Unterricht, wie wir ihn schätzen, 1:1 abzubilden. Nach einem Jahr “Corona”, mit viel Zugewinn an Erfahrung und digitaler Kompetenz erneuern wir diese Feststellung aus tiefstem Herzen!

Aber: Wir sind nicht hilf- und tatenlos!

  • Die Schülerinnen und Schüler zuhause erhalten z.B. Arbeitsaufträge und Arbeitsmaterial. Es kann auch sein, dass sie zur häuslichen Vor- und Nachbereitung des Präsenzunterrichts angehalten werden.
  • Die genauen Regelungen trifft jede Lehrkraft im jeweiligen Fach und in der jeweiligen Klasse eigenständig und in pädagogischer Verantwortung.
  • Alle Schülerinnen und Schüler, die – gesund – zuhause sind und am Distanzlernen teilnehmen,  bleiben daher regelmäßig an das Unterrichtsgeschehen angebunden und im Klassenverband verwurzelt. Das gilt auch für jene Schülerinnen und Schüler, die keinen geeigneten Test vorlegen möchten.
  • Schülerinnen und Schüler, die krank sind nehmen wie schon vor der Corona-Zeit nicht am Distanzlernen teil. Krank ist krank und wir möchten, dass dies mit Blick auf das Wohl der Kinder auch so praktiziert wird. Wir glauben, dass dies unserem gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsauftrag vollumfänglich entspricht.

Der reine Distanzunterricht findet dann statt, wenn alle – Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte – zuhause sind von zuhause aus lernen bzw. unterrichten. Diese Variante funktioniert – so seltsam das klingen mag –  unserer Erfahrung nach am besten.

Auf diese Weise sind alle gleichermaßen “gut” angebunden und auch unsere Lehrkräfte müssen nicht zwischen Präsenz-Unterricht für Schüler/innen in der Schule und Distanzunterricht für Schüler/innen zuhause wechseln. Das hängt auch damit zusammen, dass sich die Netzlast (Internet) etwas besser verteilt und nicht alles über die begrenzten Kapazitäten der Schul-Internetleitung abgewickelt wird.

Keine Frage: Wir wünschen uns trotzdem, dass bald wieder “normaler” Präsenzunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern möglich sein wird.  

aktualisiert: 11.05.21 | 09:00 Uhr

Mit Schreiben des Kultusministeriums vom 4. März 2021 wurde geregelt, dass die Anzahl der Leistungsnachweise je Fach verbindlich zu reduzieren ist. Aufgrund der Infektionslage ist der Präsenzunterricht derzeit (Stand 10.05.2021) leider noch immer sehr eingeschränkt und die Terminierung von Großen Leistungsnachweisen nach wie vor nur erschwert oder gar nicht möglich. Deshalb sind einige Vorgaben aus dem  genannten Schreiben an die aktuelle Pandemiesituation erneut anzupassen. 

1. Große Leistungsnachweise

Der Fokus liegt in den verbleibenden Wochen auf der Sicherung von Basiswissen und grundlegenden Kompetenzen.

  • Es finden deshalb in den Jahrgangsstufen 5 mit 9 nach den Pfingstferien keine großen Leistungsnachweise mehr statt.
  • In der Jahrgangsstufe 10 können diese jedoch bedarfsorientiert noch durchgeführt werden. Eine Mindestanzahl gemäß dem o. g. Schreiben besteht allerdings nicht mehr.

Quelle: KMS vom 10.05.21 (IV – BS 6200 – 5.17 467)


2. Kleine Leistungsnachweise

Kleine Leistungsnachweise sind u.a. Stegreifaufgaben, Kurzarbeiten, Mündliche Leistungsnachweise.

Die Zahl der kleinen Leistungsnachweise wurde bereits mit Schreiben vom 04. März  im zweiten Halbjahr um einen Leistungsnachweis je Fach reduziert.

Jetzt gilt zudem: 

  • Kleine Leistungsnachweise können bedarfsorientiert und mit pädagogischem Augenmaß in allen Jahrgangsstufen weiter erbracht werden (in mündlicher, praktischer und schriftlicher Form).
  • Eine Ballung ist aber in jedem Fall zu vermeiden. Hierfür ist eine entsprechende Absprache unter den Fachlehrkräften zwingend erforderlich. Die Entscheidung über die Durchführung von Leistungsnachweisen erfolgt in pädagogischer Verantwortung der jeweiligen Fachlehrkraft.

Quelle: KMS vom 10.05.21 (IV – BS 6200 – 5.17 467)

Es ist, wie bisher schon möglich, für

  • Klassen
  • Schülergruppen oder auch
  • einzelne Schülerinnen und Schüler

– insbesondere auf deren Wunsch hin – einen ergänzenden Leistungsnachweis anzusetzen, wenn die jeweiligen Schülerinnen und Schüler der Meinung sind, dass der gegenwärtige Noten – stand nicht ihrem Leistungsvermögen entspricht. Schülerinnen und Schüler sollen sich durch diese Anträge auf weitere Leistungsnachweise allerdings nicht selbst überfordern.

Anmerkung: Eine Wahlmöglichkeit zwischen der besseren oder schlechteren Note besteht nicht. 

Auch daher ist eine entsprechende Beratung durch die Lehrkraft  im jeweiligen Fach (oder ersatzweise der Beratungslehrkraft) vor einer solchen Antragstellung vorzusehen. Nehmen Sie bitte VORHER und RECHTZEITIG Kontakt zur jeweiligen Lehrkraft im Fach auf. Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular


Ergänzende Hinweise

1.1 Keine schriftlichen Leistungsnachweise

während Distanz-Phase

  • Schriftliche Leistungsnachweise (z. B. Probearbeiten, Schulaufgaben, Stegreifaufgaben) werden grundsätzlich im Präsenzunterricht erbracht.
  • In Zeiträumen des reinen Distanzunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler ist es nicht zulässig, Nachholschulaufgaben etc. an der Schule vor Ort durchzuführen (auch dann nicht, wenn nur ein Schüler oder eine Schülerin betroffen ist).

1.2 Schriftliche Leistungsnachweise

bei Rückkehr in Präsenz

  • Für die Klassen, die wieder in den Präsenzunterricht mit Mindestabstand zurückkehren, ist unter bestimmten Bedingungen auch das Abhalten von schriftlichen Leistungsnachweisen in voller Kurs- bzw. Klassenstärke möglich.
  • Hierzu muss u.a. ein Raum vorhanden sein, der durchgängig den Mindestabstand von 1,5 Metern ermöglicht.
  • Klassen, die erst zum 22. Februar wieder in den Präsenzunterricht einsteigen, soll eine angemessene Phase des Ankommens ohne schriftliche Leistungsnachweise ermöglicht werden.

Quelle / Stand vom 17.02.21 ergänzt am 14.04.21 und am 21.04.21


2. Mündliche Leistungsnachweise

Mündliche Leistungsnachweise können im Distanzunterricht – abhängig von den Voraussetzungen vor Ort (bspw. technische Möglichkeiten, Alter der Schülerinnen und Schüler etc.) – durchaus erbracht werden. Dafür sind vor allem die folgenden Formate geeignet:

  • Referate, Kurzreferate
  • Rechenschaftsablagen, mündliche Leistungserhebungen
  • Vorstellen von Arbeitsergebnissen
  • Unterrichtsbeiträge (z. B. im Rahmen einer Videokonferenz)

Auch Formen kompetenzorientierter Aufgaben wie Portfolio-Arbeit, Ergebnisse von Projektarbeit etc. können für eine Leistungserhebung geeignet sein.


Inhalte von Prüfungen

Laut § 19 Abs. 4 Satz 1 der Bayerischen Schulordnung ist Distanzunterricht Unterricht, der in räumlicher Trennung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern stattfindet.

Sowohl die im Präsenz- als auch die im Distanzunterricht erarbeiteten Inhalte sind Bestandteil der geltenden Lehrpläne. Wurden sie hinreichend behandelt, können sie damit auch Teil von Leistungserhebungen sein.

aktualisiert: 21.04.21 | 10:15 Uhr

1. Negatives Testergebnis erforderlich

  • Die Teilnahme an schriftlichen Leistungsnachweisen vor Ort in der Schule setzt – wie zur Teilnahme am Unterricht – voraus, dass Schülerinnen und Schüler ein negatives Testergebnis vorlegen oder zur Durchführung eines Selbsttests in der Schule bereit sind.
  • Liegt dies nicht vor, können die Schülerinnen und Schüler die Schule nicht besuchen – auch nicht zum Zwecke von Leistungsnachweisen.

2. Es gibt  keine “automatische Note 6”

  • Haben die Eltern mitgeteilt, dass ihr Kind deshalb nicht die Schule besuchen soll, weil ein freiwilliger Test in der Schule abgelehnt wird und weil auch kein anderer anerkannter negativer Test vorgelegt wird, gelten diese Schülerinnen und Schüler insoweit als “entschuldigt” (§ 18 Abs. 1 i. V. m. § 18 Abs. 4 der 12. BayIfSMV).
  • Die Nichtteilnahme an angkündigten Leistungsnachweisen hat also z.B. nicht die Note 6 zur Folge.

 

3. Sonderfall: Abschlussprüfungen

“Organisatorisch verselbstständigte Prüfungen” unterfallen hingegen § 17 der 12. BayIfSMV; ein negatives Testergebnis für die Teilnahme an diesen Prüfungen ist nicht vorgeschrieben. Hierzu zählen etwa die Abschlussprüfungen (inkl. Prüfungsteile, die vorgelagert sein können) und Sprachzertifikatsprüfungen.

Quelle: Wir beziehen uns in allen Hinweisen bei diesem Punkt auf die Aussagen in einem KMS vom 19.04.21 das an die Schulaufsichten verschickt und uns zur Kenntnis gegeben wurde.

aktualisiert: 11.05.21 | 08:15 Uhr

In der Zeugnisnote werden die gesamten der zum Schuljahresende vorhandenen Leistungen einer Schülerin bzw. eines Schülers in einem Fach unter Wahrung der Gleichbehandlung aller Schülerinnen und Schüler in pädagogischer Verantwortung der Lehrkraft bewertet (Art. 52 Abs. 3 BayEUG).

Die Entscheidung über das Vorrücken wird auf dieser Basis getroffen.

Das vorrangige Ziel bleibt dabei für alle Jahrgangsstufen eine faire und transparente Notengebung, die den Schülerinnen und Schülern auch unter Pandemiebedingungen eine aussagekräftige Rückmeldung über ihren Leistungsstand gibt.

Das Hygienekonzept stellt einen umfassenden Infektionsschutz an unseren Schulen sicher.

  • Schülerinnen und Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigte) die Sorge vor Ansteckung haben oder vor dem Hintergrund eines individuell erhöhten Risikos (Vorerkrankung) eine Beurlaubung wünschen, können bei der Schulleitung ein Antrag auf Beurlaubung von den Präsenzphasen des Unterrichts stellen. Wenn Schülerinnen und Schüler trotz Beurlaubung an einem schriftlichen Leistungsnachweis in der Schule teilnehmen möchten, gilt natürlich wieder die Testpflicht.
  • Schülerinnen und Schüler können in diesem Fall ggf. am Distanzunterrichtsangebot der jeweiligen Gruppe teilnehmen. Aber: Ein Anspruch auf Distanzunterricht besteht nicht.
Ab dem 15. März 2021 steht die Betreuung durch die Offene Ganztagsschule wieder allen für dieses Schuljahr angemeldeten Schülern aller Klassenstufen zur Verfügung. Unsere Schüler können nach dem Präsenzunterricht die OGTS besuchen, unabhängig davon, ob sie ursprünglich für diesen Wochentag angemeldet waren. Die Teilnahme am Angebot des Offene Ganztags ist weiterhin freiwillig und für Sie individuell und flexibel nach Bedarf buchbar. Bitte beachten Sie, Ihrem Kind entsprechend für die Mittagszeit eine Brotzeit einzupacken, da wir aktuell die Schulmensa nicht nutzen können. Wenn Sie das Betreuungsangebot der OGTS wahrnehmen möchten, melden Sie Ihr Kind bitte für die gewünschten Tage per E-Mail unter ogts@rs-badaibling.de an. Wir freuen uns auf Ihre Kinder und darauf, Sie bald wieder bei uns zu haben!

Uns ist bewusst, dass zwischenzeitlich auch viele Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsmaterialien digital erstellen und organisieren. Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin die Nutzung privater Computer und Tablets erlauben, wenn die Schüler/innen

Die Erklärungen werden bei uns durch das Sekretariat gesammelt und abgelegt. Die Lehrkraft vor Ort ist immer die “entscheidende Instanz”. Wenn sich jemand wissentlich und bewusst entgegen unserer Nutzungsregeln verhält und mit dem Gerät den Unterricht stört oder sonstigen Unfug treibt, dann kann sie jederzeit die Nutzung untersagen.

Das Mitbringen der schulischen (!) Leihgeräte sehen wir aus versicherungstechnischen Gründen etwas anders:

  • Diese dienen jetzt in der Pandemie dem Distanz-Lernen.
  • Wir möchten Schäden durch den Transport unbedingt vermeiden, da wir die Schäden aus der eigenen Kasse bezahlen müssten.
  • Deshalb werden wir derartige Anfragen bestenfalls in der 10. Klasse prüfen und ansonsten ablehnen.
  • Um das aktuelle Hygienekonzept einhalten zu können, müssen wir auf die Durchmischung von Klassen verzichten.
  • Aus diesem Grund werden die Religions- und Sportunterrichte im Klassenverband stattfinden. 
  • Die Förderunterrichte konnten bislang trotz personeller Veränderungen und Einschränkungen durch erkrankte oder coronabedingt nicht vor Ort einsetzbarer Lehrkräfte fast im ursprünglichen Ausmaß beibehalten werden.
  • Um auch bei den Förderunterrichten den Hygieneregeln gerecht zu werden und das Durchmischen von Klassen zu vermeiden, werden diese bis auf Weiteres online angeboten.
  • Es ist uns klar, dass es sein kann, dass einzelnen Schülerinnen und Schüler bei Unterrichtsschluss um 13:00 Uhr nicht pünktlich um 13:30 Uhr am Förderunterricht teilnehmen können. Die Lehrkräfte versuchen hier individuelle Lösungen für die einzelnen Gruppen zu finden und vereinbaren gesonderte Zeiten.

Rat & Auskunft

Sie haben Fragen zu den verwendeten Selbsttests, Fragen zu bundes- oder bayernweiten Corona-Regelungen, Anliegen und Rückmeldungen grundsätzlicher Natur? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an die für Sie eingerichteten Auskunftsstellen. 

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb, die auf den oben genannten Seiten der Homepage nicht beantwortet werden, können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer

  • 089/54 02 99 86

an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Lehrkräfte bitten wir, sich über den Dienstweg zu informieren. Die Hotline ist  an Werktagen von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr erreichbar.

Die Bayerische Staatsregierung hat für Sie unter der Nummer

  • 089/122 220

(Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.

Die gemeinsame Corona-Hotline von Stadt und Landkreis Rosenheim

  • 08031 58 169 6666

steht Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis Rosenheim für Fragen rund um die Corona-Pandemie zur Verfügung.

Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar, am Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr.

  • Bei der Corona-Hotline können Fragen rund um das Corona-Virus gestellt werden. Das können Fragen sein, die sich mit der Rückkehr aus einem Risikogebiet befassen, PCR-Tests oder auch Quarantänemaßnahmen.
  • Hilfestellung bei der Registrierung für eine Impfung sind hier nicht möglich. Diese Hilfestellung bietet die Impfhotline unter 08031 365 8899 an.
  • Die Mitarbeiter sind Montag bis Freitag von 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr sowie am Samstag von 8 – 12 Uhr erreichbar.

aktualisiert: 23.04.21 | 09:17  Uhr

 

Sehr geehrte Eltern, verehrte Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

nicht nur unsere Lehrkräfte, sondern auch unsere Damen im Sekretariat leisten momentan einen unglaublichen Job, der mir große Anerkennung und Respekt abverlangt!

Zu allen organisatorischen Aufgaben, die uns ganz selbstverständlich seit Beginn der Pandemie übertragen werden, zu allen Herausforderungen, denen wir uns mutig und aufgeschlossen stellen, gesellte sich unmittelbar nach den Osterferien eine unglaubliche “Flut” an Nachfragen zum Thema Wechselunterricht.

Ja, auch eine ganze Reihe von Mails, in denen sich Eltern über die aktuelle Situation beklagen, erreichten uns. Insbesondere die Frage “Wie werden die Kinder an den Präsenzunterricht angebunden, die keine Corona-Tests vorlegen möchten?” erzeugte viele An- und Nachfragen. 

Unter dem Punkt 03 (siehe unten) möchten wir Ihnen einige Fragen beantworten, die an uns gerichtet wurden. 

Glauben Sie mir, die Tatsache der neuerlich eingeführten “Tests” hat nichts am Wechselmodus geändert. Schon vorher konnten wir im reinen Wechselmodus nicht “besser” (aber auch nicht “schlechter”) unterrichten. Aber dazu lesen Sie sich bitte die Erläuterungen durch.

Zentrale Bereitstellung der Tests

Grundsätzlich gilt: Die bayerischen Schulen haben keinen Einfluss darauf, welche Tests ihnen zur Verfügung gestellt werden.

Sind einzelne Tests “giftig”? 

  • In verschiedenen Medien werden Nachrichten verbreitet, die Sie unter Umständen verunsichern, weil die Rede davon ist, dass von den Testflüssigkeiten Gefahren ausgingen. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir Ihnen hierzu keine Fragen beantworten (können). Nutzen Sie bitte in diesem Fall die Hotline-Nummern, die wir auf dieser Seite angegeben haben.
  • Eventuell helfen aber auch die Infos in diesem Artikel, um mit bestehenden Missverständnissen (oder gar gezielten Falschmeldungen) aufzuräumen: 

 

Quelle: BR, 27.04.21

 

Und auch das möchten wir Ihnen mitteilen: Auch aufgrund der Änderungen nach Ostern haben uns sehr viele, äußerst nette und motivierende E-Mails von Eltern erreicht, die sich bei uns für das Organisations- und Kommunikationsmanagement bedanken. Haben Sie vielen Dank für den Zuspruch, wir haben das auch intern an alle Beteiligten weiter gegeben!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen: Bleiben Sie gesund, zuversichtlich und freuen Sie sich mit uns auf eine Zeit, in der wieder alles leichter und entspannter wird!

Herzliche Grüße aus der Wilhelm-Leibl-Realschule

Ihr Matthias Wabner
Schulleiter

Ja, das Foto stelle ich bewusst ein, weil ich möchte, dass Sie “sehen”, dass hinter allen schulischen Maßnahmen Menschen stehen. Für all unsere engagierten Damen im Sekretariat, für unsere engagierten Lehrkräfte, die Mitarbeiter/innen in der OGTS und in der Hausverwaltung möchte ich  stellvertretend “Gesicht und Haltung zeigen”.